Montag, Mai 15, 2017

Spitzpaprika aus dem Ofen - ein Hauch von Sommer..

Eine Packung Spitzpaprika im Kühlschrank ließ mich mal wieder auf die Suche nach einem Verwendungszweck gehen - zum Füllen waren sie eher etwas klein, drum bin ich bei diesem Rezept hier bei den Küchengöttern hängen geblieben - einfach im Ofen gebacken, mit etwas Mandel-Pinienkerngeknusper, nach dem Backen kommt noch Petersilie und etwas milder Essig drauf - perfekt für die schnelle Feierabendküche.


Während die Paprika im Ofen röstet habe ich noch schnell etwas Joghurt mit Feta, Gurke und Minze verrührt und eine Portion Couscous aufgesetzt. In ca. 40 Minuten stand dann ein richtig schön sommerliches Essen auf dem Tisch.

Die Paprika haben uns richtig gut gefallen - tolle Röstaromen, macht sich sicher auch alleine auf einem (Mezze-)Buffet oder zum Grillen gut!

Spitzpaprika aus dem Ofen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitzpaprika aus dem Ofen
Kategorien: Salat, Mezze, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

4Helle Spitzpaprika (K: 2 gelbe Paprika)
4Rote Spitzpaprika
2Knoblauchzehen
6-8ZweigeThymian
Salz
1Teel.Chiliflocken
3Essl.Pinienkerne
3Essl.Mandelstifte (K: Mandelblättchen)
6Essl.Olivenöl
1/2BundPetersilie
1Essl.Balsamico bianco oder milder Weißweinessig

Quelle

www.küchengötter.de
Erfasst *RK* 15.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Den Backofen auf 220° (Umluft 200°) vorheizen. Die Spitzpaprika waschen, längs halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Mit den Schnittflächen nach oben auf ein Backblech setzen.
2. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken, mit Knoblauch, Salz, Chiliflocken, Pinienkernen und Mandeln mischen und auf die Paprikahälften streuen. Mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (Mitte) 15-20 Min. backen.
3. Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und hacken. Fertig gebackene Paprika aus dem Ofen nehmen, mit etwas Essig beträufeln und mit Petersilie bestreuen.
K: Sehr feine Röstaromen, besonders mit den Nüssen drüber. Schnell noch dazu - macht sich schön auf einem Büffet, zum Grillen oder als leichtes Abendessen: Dazu Joghurt-Feta-Gurke-Minz-Dip und Couscous.
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Mittwoch, Mai 03, 2017

Großes Salatglück: Asia-Dressing

Manchmal packt mich ja so richtig die Salatlust - ich habe überhaupt keine Probleme, wenn mein "echtes Essen" aus einem großen Teller Salat besteht. Das Geheimnis (nuja so geheim nun auch wieder nicht) heißt wie so oft - unterschiedliche Aromen, Texturen, dann passt das.

Richtig schön wirds, wenn sich auch aus Resten im Kühlschrank noch so ein Traumteller zusammenstellen lässt.
Salat / gehobelte Gurke / Frühlingszwiebeln / Mango / Avocado / Sprossen / geröstete gesalzene Erdnüsse / Koriander, Schnittlauch und Minze vom Balkon - dazu passend ein asiatisch angehauchtes Dresssing, das mir so gut geschmeckt hat, dass ich es hier aufschreibe, damit ich es auch ja nicht wieder vergesse :D.

Asia-Dressing


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Asia-Dressing
Kategorien: Dressing, Salat, Vegan
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1Essl.Geröstetes Sesamöl
1/2Essl.Tamari
1/2Teel.Ahornsirup
1Essl.Apfelessig
1/2Limette: Saft
1/2-1Essl.Erdnussöl oder Sesamöl
H NACH BELIEBEN
Molho de Pimenta oder Chiliflocken

Quelle

pi mal Daumen
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten in ein Schraubglas geben und verschütteln.

Passt z.B. hervorragend zur Kombi:
Salat (gerne gemixte Asiasalate), gehobelte Gurke, Mango, Frühlingszwiebeln, Avocado, geröstete u. gesalzene Erdnüsse, Koriandergrün, etwas Schnittlauch

Falls ich gehabt hätte, hätte ich noch eine geraffelte Möhre dazu gegeben - auch Kichererbsen oder Wachtelbohnen aus der Dose passen super dazu.
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Montag, Mai 01, 2017

Wandern im Schweizer Jura - Auf die Belchenflue

Mal wieder ein Eintrag aus der Rubrik Frau Kochfrosch wandert :). Als Ziel habe ich mir dieses Mal die Belchenflue (Schweizer Belchen) im Schweizer Jura auserkoren. Die Bilder sind von letzter Woche Sonntag - da lagen noch ein paar leichte Schneereste am Gipfel, sonst zieht aber auch hier der Frühling gerade ein - blühende Schlüsselblumenfelder, Sumpfdotterblumen, Veilchen.. es war wunderschön!

Ich habe mich an dieser Tour hier orientiert: Von Langenbruck gehts auf die Belchenflue, ich habe die Tour dann dann (nicht ganz geplant...) etwas verlängert und bin nicht via Hof Schattenberg schon wieder abgestiegen, sondern bin dem Pfad weiter zur Lauchflue gefolgt. Von dort bis zum Pkt. Rebhang und dem Wanderweg Richtung Langenbruck über Schöntal zurück nach Langenbruck.


Nach den ersten Metern durchs Dorf steigt man erst eine Teerstraße bergan, dann gehts über Weiden (viele Weiden, auf der ganzen Tour quert man ständig Gatter - so früh im Jahr weidete hier aber noch niemand), kurz mal auf einer Forststraße neben einem glucksenden Bach und schließlich relativ steil über einen Waldpfad bis kurz unter den Gipfel.

Am Hang des Ruchen begegnen einem auch schon die ersten Überreste der Fortifikation Hauenstein - hier lag eine der drei wichtigsten Verteidigungslinien der Schweiz im ersten Weltkrieg. Jede Menge Bunkeranlagen, bestens erhaltene Schützengräben und Beobachtungsposten zeugen davon und begegnen einem entlang der Wanderung immer wieder - durchaus spannend.


Vom 1099 hohen Gipfel muss die Aussicht bei gutem Wetter sagenhaft sein - heute ist es leider etwas diesig und die Alpenkette kann man nur erahnen. Auf den Gipfeln treffe ich auf andere Wanderer - dazwischen ist die Strecke sehr angenehm menschenleer..


Wanderweg und Schützengraben Spitzenflüeli


Beobachtungsposten Lauchweid (heute Lauchflue) - mit gutem Blick in Richtung Deutschland und Frankreich..




Nahe des Grates zieht sich der Wanderweg durch Buchenwälder, hier oben haben die Bäume noch nicht ausgetrieben.



Immer wieder tolle Ausblicke!


So langsam beginnt der Abstieg - geplant war die Wanderung ja etwas kürzer, ich habe allerdings am Pkt. Rebhang festgestellt, dass ich nur in die Richtung Rebhang hätte laufen sollen und nicht bis dorthin. Macht aber gar nichts - das Wegstück war sehr schön, mit der Lauchflue hatte man nochmal einen zweiten Gipfel und die 3 km mehr machen die Wanderung für mich eher attraktiver. Würd ich genauso wieder machen!

Hier sieht man auch nochmal die Belchenflue - der markante, spitze Gipfel mittig-rechts im Bild. Immer wieder faszinierend, wo man vor 1-2 Stunden noch war!


Beim Abstieg kommt sogar die Sonne raus..



In Schöntal kann man noch die Westfassade der ehemaligen Kloserkirche Schöntal bewundern - dem ältesten erhaltenen rein romanischen Bauwerks der Schweiz. Und dann ist man auch gleich wieder in Langenbruck - eine richtig schöne Tour war das. Abwechslungsreiche Wege, Lost Places, Aussicht, Gipfel - alles was ich mag!


Wanderfakten:
Langenbruck - Belchenflue - Lauchflue - Schöntal - Langenbruck
ca. 13 km
ca. 700 Höhenmeter, höchster Pkt. Belchenflue 1044 m
Dauer: 4 Stunden incl. Pause und kurzen Fotopausen

Mittwoch, April 26, 2017

Lachs mit Miso-Auberginen und Tamari-Gemüse

Letztens musste ich morgens ein bisschen Zeit in Lörrach überbrücken und oh weh - der einzige Laden der schon offen hatte war ein Buchladen.. Und irgendwie verließ ich den mit zwei Kochbüchern wieder.
Das eine - Deliciously Ella mit Freunden*, ein weiteres Buch der Bloggerin Ella) hatte ich so gar nicht auf dem Plan. Den Untertitel "Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen" finde ich zwar ein bisschen abschreckend bis bescheuert, aber beim Durchblättern stellte ich fest - das passt. Viele Rezepte sprachen mich gleich an, klangen nicht kompliziert und oft brauch ich für den Feierabend auch nur einen Anstupser, eine Idee - ich denke, da werde ich mit dem Buch meine Freunde haben. Vielleicht wage ich mich auch mal an eines der für mich doch recht "gesund" klingenden Desserts und Kuchen (vegan + glutenfrei + kein prozessierter Zucker etc. - absolut ok, wenn man denn aus gesundheitlichen Gründen auf Zucker/Gluten etc. verzichten muss - mir erschließt sich allerdings nicht unbedingt, wieso ich das tun sollte, aber vielleicht probier ichs ja aus und bin danach schlauer ;) ).


Die ersten Klebezettelchen waren schnell verteilt und gleich am Wochenende wurden die ersten beiden Sachen ausprobiert - Auberginen mit Misoglasur aus dem Ofen und mit Tamari aromatisiertes grünes geschmortes Gemüse. Dazu gabs Lachs aus der Folie - und weil wir uns eher im asiatischen Raum bewegen, alles mit ordentlich Sesam und Koriander.
Ein wunderbares Essen - ganz besonders haben es uns die Miso-Auberginen angetan. So einfach und fix gemacht und dabei sehr, sehr würzig-aromatisch - die haben "Wumms" - kann ich mir auch gut als Salatbeigabe vorstellen. Oder als Teil einer Mezzeartigen Tafel.

Schönes Essen und wenn mal alles geschnippelt ist - auch wirklich schnell gemacht.

Lachs aus der Folie mit misoglasierten Auberginen und Tamari-Gemüse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Glasierte Miso Auberginen mit Sesam
Kategorien: Vegan, Beilage, Asia
Menge: 4 Als Beilage

Zutaten

3mittl.Eher schmale Auberginen
1Essl.Olivenöl
Salz
H GLASUR
3Essl.Geröstetes Sesamöl
1 1/2Essl.Tamari
2Teel.Braune Misopaste
1Essl.Ahornsirup
1Limette: Saft (war ursprüngl. Zitrone)
1Teel.Apfelessig
H ZUM GARNIEREN
Chiliflocken
Sesamsamen, geröstet

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Backofen auf 200°C / 180°C Umluft vorheizen. Auberginen in etwa 5 cm lange Spalten schneiden. Auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, mit Salz bestreuen. Auberginen 10-15 Minuten backen, bis sie weich, aber noch nicht ganz gar sind.
In der Zwischenzeit für die Glasur alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.
Sobald die Auberginenspalten weich sind, auf dem Backblech mit der Glasur gleichmäßig übergießen und alles gut durchmischen. Dann wieder in den Ofen schieben und weitere 10 Minuten garen, ggf. nochmal wenden und weitere 5 Minuten backen, bis sie zart sind und alles mit Glasur überzogen ist (K: nach 10 Minuten schon gut durch.)
Auberginen aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren mit Chiliflocken und Sesam bestreuen.
K: der Knaller, sehr aromatisch und würzig. Wir hatten die Auberginen zusammen mit Tamari-Pfannengemüse und Lachs aus der Folie.
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfannengemüse mit Tamari
Kategorien: Beilage, Asia, Vegan
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3Essl.Tamari
2Teel.Geröstetes Sesamöl
1Essl.Olivenöl
2Zucchini
200GrammStängelbrokkoli (K: normaler Brokkoli)
100GrammGrünkohlblätter (K: 2 Pak Choi)
Geröstete Sesamsamen

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden. Brokkoli waschen und in Röschen teilen. Pak Choi längs vierteln bis achteln.
Tamari mit beiden Ölsorten in einer großen Schmorpfanne (K:Staub- Topf)erhitzen, dann Zucchini und Brokkoli dazugeben und unter ständigem Rühren bei großer Hitze ungefähr 3 Minuten anbraten. Grünkohl bzw. Pak Choi dazugeben und ein paar Minuten schmoren, bis die Blätter zusammenfallen. Vom Herd nehmen und auf einer Platte anrichten. Mit Sesamsamen bestreuen.
K: Musste mit Sesamöl und Tamari nochmal nachwürzen, hatte aber auch mehr Gemüse. Schöne frische Beilage. Bei uns gabs dazu Lachs aus der Folie und Miso-Auberginen.
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Freitag, April 21, 2017

Unterwegs in Berlin - Japanischer Brunch und Chinese Dumplings

Es geht noch ein bisschen weiter ohne selbstgekochtes Essen - das Osterwochenende führte uns für zwei Tage nach Berlin. 30 Jahre Deine Lakaien wollten in der Philharmonie gefeiert werden - ein willkommener Anlass um Freunden in der Hauptstadt einen Kurzbesuch abzustatten.


Einkaufen war ja nicht, das durch die Stadt schlendern immer wieder mit Regengüssen garniert - macht aber gar nix, so haben wir ausreichend Gründe, in die vielen tollen Cafés und Kneipen Berlins zu flüchten.


Zwei Läden möchte ich hier kurz noch vorstellen - denn auch ich freu mich immer über Tipps in anderen Städten.
Jeden Sonntag gibts ein japanisches Brunchbuffet im Restaurant ULA in Berlin-Mitte. Unser Freund fragte, ob wir Lust hätten - oh ja, hatten wir! Spätestens seit der genialen Netflix Serie Samurai Gourmet (in der man tolle Einblicke in verschiedene japanische Küchen und ein klein wenig in des Japaners Seele bekommt..) hätten wir sowieso große Lust auf Japan.. Hier werden jeden Sonntag von 11 - 15 Uhr traditionelle japanische Köstlichkeiten angeboten (abends gibts dann eher moderne Fusionküche - wobei die sich auch ziemlich gut anhört!).


Für 16 Euro darf man sich am Buffet bedienen, so oft man möchte - es gibt natürlich Misosuppe (sehr gute!), verschiedene eingelegte Gemüse, Salat, japanisch gerolltes Omelett, japanisches Schnitzel, Frikadellen, verschiedene warmee Gerichte von Curry über verschiedene Fleischgerichte bis zu Gemüse in Miso (oh, die Auberginen mit frittiertem Tofu fand ich besonders gut), dazu zwei Sorten Sushi (wobei hier wirklich nicht der Schwerpunkt liegt).


Für den süßen Magen gibts kleine Kuchen, Obst und eine schwarze Sesamcreme, die ich so toll fand, dass ich gleich zwei Portionen verdrückt habe. Ich werde Rezepte suchen, die möchte ich unbedingt nachmachen.


Dazu gibts z.B. grünen Tee mit geröstetem Reis für 4 Euro, mehrere Aufgüsse inklusive. Wer Kaffee mag, der bekommt natürlich auch Kaffee ;). Das Buffet wurde immer wieder aufgefüllt, allzu spät würde ich aber nicht kommen, ich hatte den Eindruck, dass das schon etwas nachlässt. Aber 11 Uhr ist ja auch eine gute Zeit, um zu beginnen..
War mal ein anderer Osterbrunch - hat uns aber sehr, sehr gut gefallen!

Abends gings dann weiter mit Asien - wir hatten uns zum Baozi-Essen verabredet - chinesische Teigtaschen bis zum Umfallen :D. Schon beim letzten Mal hat es uns in den kleinen Laden Lecker Song im Prenzlauer Berg verschlagen - wir waren so angetan, dass wir den Besuch dieses Mal gleich wiederholt haben. Reservieren ist hier keine schlechte Idee, der Laden ist wirklich klein - gerade mal 4-5 Tische im Inneren, im Sommer kommen noch ein paar Sitzplätze vor der Türe dazu. Alles eher etwas enger und kleiner - dafür aber gemütlich.


Auch hier gibts sehr guten Tee im eigenen Kännchen aus wunderschönen Schalen - und dann natürlich gedämpfte Teigtaschen. Vorher sollte man sich aber auf keinen Fall die Vorspeisen entgehen lassen, die finde ich mindestens genauso gut! Wir hatten dieses Mal Gurkensalat mit Chiliöl, einen wunderbaren Seetangsalat mit Korinader und eingelegten Chinakohl. Alles kommt in Schalen auf den Tisch und dann wird geteilt - sehr praktisch, so bekommt man etwas von der Vielfalt mit.


Die Teigtaschen (eine lange Liste vegan/vegetarisch, eine Liste mit fleischhaltiger Füllung) lassen auch keine Wünsche offen - wir haben wild gemixt, so richtig falsch liegt man sowieso nicht (besonders gut fand ich Kartoffel/Pilz, schwarze Baozis mit Rindfleischfüllung, Hühnchen mit Wasserkastanie und welche mit Tofu und Shiitake). Wie schön, wenn der Kellner den Turm an Bambuskörbchen herbeibalanciert.. wer beim Essen feststellt, er kann noch ein bisschen - kein Problem, nachordern ist jederzeit möglich, das geht ja recht flott.

Wir wollten allerdings noch Platz fürs Dessert lassen- natürlich ebenfalls Dumplings. Schon letztes Jahr hatten wir die Hefeklöße mit roter Bohnenfüllung probiert - dazu gibts Apfelmus und gesüßte Kondensmilch und sie sind so, so gut.


Fotografieren ist im Dunkeln etwas schwierig, die Fotos sind teilweise vom letzten Jahr, da wars Sommer und länger hell abends. Also, wer chinese dumplings mag, der macht mit einem Besuch bei Lecker Song nix falsch - nette Bedienung, tolles Essen, absolut faire Preise. Für Tee, Vorspeisen, salzige und süße Dumplings haben wir ca. 18-20 Euro pro Person bezahlt. Und dann rollt man wirklich glücklich von dannen..

ULA
Anklamer Str. 8
Mitte
10115 Berlin


Lecker Song
Schliemannstraße 19
Prenzlauer Berg
 10437 Berlin

Mittwoch, April 19, 2017

Unterwegs in England: Bakewell

Am letzten Tag unseres Englandaufenthalts wurden wir mit herrlichem Wetter belohnt - perfekt für einen Ausflug ins Grüne. Von Derby erreicht man das Naturschutzgebiet Peak District in knapp einer Stunde mit dem Bus - unterwegs guckte ich schon begeistert aus dem Fenster: rollende Hügel, Steinmäuerchen, ab und an ein Herrenhaus, Schafe - so stellt man sich das vor ;). Und nach so viel Stadt habe ich mich wirklich auf etwas Natur gefreut.


Da wir ohne Auto unterwegs waren, keine wirklich wandertauglischen Schuhe dabei hatten und meine beiden Begleiter jetzt auch nicht so wahnsinnig wandermotiviert waren, hatten wir an einen Spaziergang durchs kleine Örtchen Bakewell gedacht. Da waren wir bei dem schönen Wetter zwar auch nicht alleine, aber kein Vergleich zu Londoner Menschenmassen ;).




Bakewell scheinbar für zwei Dinge berühmt - seine mittelalterliche Bogenbrücke (hatte ich mir etwas imposanter vorgestellt) und Bakewell Pudding - jeder zweite Laden rühmt sich, den originalen/ältesten/besten Bakewell Pudding zu backen. Dabei handelt es sich um eine Art Blätterteiggarte mit Erdbeermarmelade und Mandelguss - nicht schlecht, für mich vielleicht ein bisschen süß..





Insgesamt aber ein sehr hübesches Örtchen mit einigen interessanten Einkaufsmöglichkeiten kulinarischer Art. Die kleine Kirche (All Saint's Church) mit einer Sammlung an sehr alten Steinfragmenten (u.a. zwei Kreuze aus dem 9. Jahrhundert, Teile von angelsächsichen Grabsteinen) ist durchaus sehenswert - schön erkennt man das Zusammenfließen von altem Glauben und neuem (so darf auch Ratatösk noch auf der Weltenesche auf dem Kreuz umherwuseln..).


Nach dem Rundgang durchs Städtchen ruft die Cider-Durst - wir sitzen in der Sonne vor dem Pub The Castle Inn (die hätte auch Zimmer, falls ihr Lust bekommen habt..) und lassen uns Rhabarber Gin-Tonic und den liebsten Cider (Aspall Suffolk vom Fass) schmecken und genießen..



Gestärkt und erfrischt machen wir uns dann doch noch auf einen kleinen Spaziergang - über einen Teil des Monsal Trails und weiter über schöne Pfade durchs Grün laufen wir von Bakewell nach Haddon Hall (ca. 3-4 Meilen), einem schönen, mitellalterlichen Herrenhaus, das schon oft als Filmkulisse dienen durfte. Leider langt die Zeit nicht mehr für eine Besichtigung, also steigen wir dort wieder in den Bus und zurück gehts nach Derby..




Der Ausflug in den Peak District hat mir sehr gut gefallen. Einige der Trails klangen wirklich gut und interessant - perfekt zum Abschalten und Runterkommen, da hätt ich mir auch mehrere Tage vorstellen können!

Dienstag, April 18, 2017

England - Derby

Nach drei Tagen in London war es an der Zeit, der großen Stadt Tschüss zu sagen - mit dem Zug gings in die Eastern Midlands, nach Derby, wo das Bruderherz zur Zeit lebt. Derby ist jetzt vermutlich keine Stadt, in die man zum Urlaub machen fährt, die Innenstadt ist aber durchaus nett, sehr englisch, ein paar hübsche Cafés (immerhin zwei Spiele-Cafés, wann kommt der Trend nach Deutschland?) und einen durchaus sehenswerten (Hipster)Laden (Design@44) mit viel Design und viel Selbstgemachtem von Künstlern der Region.


Um von der Wohnung ins Cathedral Quarter zu kommen, muss man aber erstmal an einem kleinen, schönen Friedhof vorbei. Wir wissen, mein Herz schlägt für halbverfallene Friedhöfe, also gleich mal die Kamera gezückt und eine kleine Fotopause eingelegt. Viel Efeu, viel umgefallene Grabsteine, eine schöne Stimmung..
Und überall wunderbarer Hexenhaus-Backstein --> Herz!







Morgen dann wieder fröhlicher - dann nehm ich euch noch mit auf einen Ausflu nach Bakewell in den Peak District.

Freitag, April 14, 2017

England: London Tag 2 und 3

Tag 2 startet grauer, kühler und windiger. Wir machen uns auf den Weg in die City. Über die Millenium-Bridge mit Ben Wilson's Street Art aus unzähligen Kaugummis am Boden (wie cool ist das denn bitte?) gehts auf das Südufer der Themse, dann in Richtung 20 Fenchurch Street Tower - da ist der Sky Garden beheimatet.



Ein Besuch im gläsernen Sky Garden im 36. bzw. 37. Stockwerk des Hochhauses ist kostenlos - man muss sich allerdings vorher anmelden und dann pünktlich zum gebuchten Zeitslot da sein. So ist es nie überlaufen und man kann vom Balkon und auf einem kleinen Rundgang die grandiose Aussicht genießen.

Außerdem gibts eine Kaffeebar, eine Cocktailbar und ein Restaurant. Verhungern muss also auch keiner :). Die Preise sind für London auch normal, kann man also durchaus machen!









Wieder unten machen wir uns auf den Weg zum Southbank Exhibition Centre - noch bis zum 20. August kann man hier ins Muminland eintauchen - die Ausstellung "Adventures in Moominland" ist schon was Besonderes - auf einer ca. 60-minütige Führung gehts durchs große Buch ins Zelte, durch Dschungel und auf Flöße. Dabei lert man einiges über die Bewohner des Mumintals und die Schöpferin der Figuren Tove Jansson. Zudem gibts natürlich Originalzeichnungen und andere Exponate. Lohnt sich für große und kleine Muminfans ;).


Vorbei am London Eye in Richtung Westminster - jede Menge Menschen..



.. wir haben ein Date zum Afternoon Tea, eigentlich in der Library Lounge des Mariott Hotel County Hall. Leider wird uns bei Ankunft eröffnet, dass die Lounge wegen eines privaten Events geschlossen ist und man platziert uns im Restaurant. Das schadet der Atmosphäre leider etwas, das kann auch der emsige und freundliche Service nicht ganz wett machen. Tee war gut, haben wir aber schon besseren getrunken, die Etagere mit Sandwiches, Scones und Pattisserie ist nett, aber obs wirklich 36 Pfund pro Person wert ist..? Fazit: War mal ganz interessant, wiederholen würd ichs wohl eher nicht.

Am nächsten Tag gehts erstmal zu Fortnum and Mason - Tee in wunderschönen Dosen kaufen :D. Wir schlendern noch durch die Gentleman-Abteilung, wundern uns über geschnitzte Schleudern für teuer Geld (was man nicht alles kaufen kann..?) - es gibt einiges zu sehen. Weiter geht die Shopping-Tour mit Kontrastprogramm im Forbidden Planet Megastore (Comics und Fan-Sammelkram zu allen möglichen Serien; anders als in deutschen Comicläden dominieren hier aber eindeutig die echten Comichefte, v.a. die großen Marvel und DC sind hier zu haben. Deutlich weniger Graphic Novels als in Deutschland, die französisch-belgischen Titel (wie sie hier zu Hauf im Splitterverlag verlegt werden) fehlen ganz).



Ein Escape-Room-Besuch (nicht schlecht, aber auch nicht der Beste in dem wir waren) und eine Nudelsuppe bei Wagama später schlendern wir durch Chinatown und dann in Richtung St. Jame's Park Mein Auge verlangt nach Grün!





Der abendliche Pub-Besuch darf natürlich nicht fehlen (dieses hier mal nur stellvertretend).. am nächsten Tag geht die Reise dann gen Nordwesten weiter. Es geht nach Derby - und ich bin ehrlich gesagt gar nicht soo böse, die Großstadt zu verlassen. Auf Dauer ist das für mich ein bisschen too much - zu viele Menschen, zu viel Lärm.