Mittwoch, Juni 28, 2017

Fladenbrot (Pide) nach Brotdoc

Wer mir auf Instagram folgt hats schon gesehen: letzte Woche habe ich zum wöchentlichen Schmaus- und Spieleabend Fladenbrot gebacken. Und weil es sehr viele Rufe nach dem Rezept gab und ich geschmacklich von dem Brot absolut überzeugt war, möchte ich es hier nicht vorenthalten - auch wenn es schnöde nachgebacken ist. Aber manchmal brauchts ja eine kleine Erinnerung - und ich möchte sichergehen, dass ich es auf alle Fälle wieder finde!


Mir fiel glaube ich Montag abend ein, was ich am Mittwoch denn zum Essen machen möchte. Und dass ich gerne Fladenbrot dazu backen würde. Ich habe schon früher Fladenbrot gebacken - 1 Stunde Gehzeit, 1 Würfel Hefe. Naja. Inzwischen weiß ich: Kann man schon machen, geht aber schon auch deutlich besser. Also bei Mama gesucht (nix gefunden), bei Lutz gesucht (zu lange Vorlaufzeit), beim Brotdoc gesucht - Volltreffer. Bei diesem Rezept hat man natürlich durch den geringen Hefeeinsatz auch eine gewisse Vorlaufzeit (12 Stunden für den Vorteig, ca. 1 gute Std. Arbeits- und Wartezeit Hauptteig, 12-24 Stunden Reifezeit) - aber 1 Tag im Vorraus reicht.

Hauptteig nach ca. 16 Stunden Kühlschrank.


Also habe ich am Vortag morgens vor der Arbeit schnell die Zutaten für den Vorteig verrührt, abends mit den restlichen Zutaten vom Hauptteig vermischt und die Maschine rühren lassen. Genauere Anmerkungen s. Rezept. Dann hat man ein Fenster von 12-24 Stunden, die der Teig im Kühlschrank verbringt und ordentlich Geschmack produziert - so konnte ich am Mittwoch am späten Nachmittag ganz entspannt (hahaha.. es hatte 36°C, da heizt man gern mal den Ofen auf 280°C ein) Fladenbrot backen.
Mein Teig war wie man oben sieht noch etwas klebriger als beim Brotdoc im Video - ließ sich auf der gut bemehlten Arbeitsfläche aber gut handeln und zu Paketen formen/weiterverarbeiten.
Beim Brotdoc gibts zum Formen auch ein prima Video dazu:

Fertig für den Ofen.


Wie schon in vielen Kommentaren zum ursprünglichen Rezept hatte auch ich in meinen Broten mehr oder weniger große Blasen - das liegt am Teig, klar - allzugroße Blasen lassen sich angeblich vermeiden, in dem man das Fladenbrot vor dem Backen wirklich gut punktuell zusammendrückt - hab ich gemacht, ich hatte trotzdem Blasen. Aber irgendwie gehören die ja auch dazu.
Geschmacklich war es wirklich hervorragend, knusprige Kruste, innen weich, aromatisch, tolle Struktur, ich war/bin begeistert. Kein Vergleich zu dem sehr feinporigen Hefebrummer von vor 8 Jahren..

Zeitfahrplan: Vorteig verrühren - 12 Stunden - Hauptteig zubereiten, incl. Wartezeiten ca. 1 Std 15 - 12-14 Std. Ruhen im Kühlschrank - ca. 1 Std. Ofen vorheizen, 1 Std formen/ruhen/backen (je nachdem, wieviele Brote man macht)

Fladenbrot nach Brotdoc


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Fladenbrot nach Brotdoc (Pide)
Kategorien: Fladenbrot
Menge: 3 Große Fladenbrote

Zutaten

Vorteig:
300GrammWeizenmehl 550
300GrammWasser
0,3GrammHefe
Hauptteig:
480GrammWasser (+130 g Wasser, s.u.)
Gesamter Vorteig
900GrammWeizenmehl 550 (K: Weizenmehl Tipo 00)
24GrammSalz
9GrammHefe

Quelle

https://brotdoc.com/2015/05/07/pita/
Erfasst *RK* 28.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für den Vorteig alle Zutaten verrühren und 12 Stunden reifen lassen. (K: Vortag morgens)

Alle Zutaten außer Salz und Hefe in den Kneter geben. Die extra 130 g Wasser zurückhalten. Den Teig 2 Minuten langsam ankneten und sodann 30 Minuten ruhen lassen. Salz und Hefe zugeben und 3 Minuten langsam unterkneten, den Kneter weiter laufen lassen. Dann beginnen, schluckweise das zusätzliche Wasser einzukneten, bis es vom Teig aufgenommen wurde. Bei kleberschwächeren Mehlen kann es sein, daß vielleicht nur 80-100 ml eingeknetet werden können. Zum Schluß 2-3 Minuten auf zweite Knetstufe stellen, bis sich der Teig komplett von der Schüssel löst. (K: Vortag abends. Ich konnte komplette 130 ml Wasser einarbeiten, der Teig löste sich (v.a. am Boden) nicht komplett von der Schüssel, allerdings an den Rändern. Teig sehr geschmeidig, feucht).
In eine Teigwanne (K: mit Olivenöl geölte Schüssel) geben und 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Ein mal strecken und falten und die Teigwanne sodann verschlossen für 12-24 Stunden im Kühlschrank bei 5°C lagern.

Die Zubereitung ist dann denkbar einfach. Den Ofen mit Backstein gut und gründlich auf 280°C vorheizen. Die Arbeitsfläche gut bemehlen und den Teig darauf auskippen und vorsichtig die gröbsten Gärblasen herausdrücken. In 3 gleiche Teile teilen (ich mache das nach Augenmaß) und jedes der Teile grob rundwirken. Die Teiglinge abdecken. Nach 15 Minuten kann der erste Teigling geformt werden: Mit beiden Händen wird er am Rand gefaßt und von allen Seiten auseinandergedehnt, möglichst so, daß er sich gleichmäßig dick ausdehnt und nicht sehr dünne und sehr dicke Stellen bekommt. (K: mit dem Nudelholz etwas nachgeholfen)

Hat er die gewünschte Größe erlangt, wird der Teigling auf einen Einschießer mit Backpapier gelegt (K: Einschießer mit Hartweizengrieß bestreut, kein Backpapier verwendet). Mit den Fingerspitzen beider Händen tiefe Eindrücke/ Löcher in die Oberfläche drücken, gut mit Wasser besprühen und mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen. Dann sofort auf den heißen Backstein einschießen und gut schwaden. Die Brote bei konstant 280° in 14-18 Minuten ausbacken, so bekommen sie eine dünne und dennoch kräftig gefärbte aromatische Kruste und bleiben innen weich und saftig. Nach derselben Art nacheinander die anderen beiden Brote abbacken.

K: Hälfte der Teigmenge gemacht - langte genau für 2 Fladenbrote, die noch auf den Brotschieber passen. Gut Löcher eindrücken - das soll die Teigschichten oben und unten miteinander verbinden und verhindern, dass es Riesenblasen gibt. Gabs trotzdem, war aber nicht weiter schlimm. Gut schwaden bringt schönere Farbe und eine schönere Kruste. Geschmacklich hervorragendes Fladenbrot! Schmeckt frisch am besten - ansonsten bald in eine Plastiktüte stecken und bei Bedarf aufbacken oder auftoasten.
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Und was gabs dazu?
- Auberginensalat mit Kichererbsen
- Möhrenhummus
- und einen großen Teller rohes Knabberzeug zum Dippen


Mittwoch, Juni 21, 2017

Kuro Goma Purin - Japanischer schwarzer Sesampudding

Bei unserem Osterbrunch im Ula Berlin hatte uns ein Dessert ganz besonders angetan - eine luftige graue Creme aus - wir vermuteten (richtig) Sesam. Ein bisschen Googelei ergab: das muss wohl Kuro Goma Purin gewesen sein, ein in Japan beliebter Pudding, der mit schwarzer Sesampaste zubereitet wird. Schwarze Sesampaste ist hier schwer aufzutreiben, schwarzer Sesam fand sich im Asialaden dagegen problemlos.

Nach noch etwas mehr Internetrecherche stieß ich auf das Rezept von La Fuji Mama, außerdem auf die Variante mit Agar-Agar von story of a kitchen (was mir schon mal mehr behagte als mit Gelatine). An letzteres habe ich mich dann auch gehalten und war erstaunt, wie gut das funktioniert hat (ich habe mit Agar-Agar nämlich auch schon Panna Cotta mit Flummikonsistenz fabriziert.. ).


Den Sesam habe ich zuerst geröstet (vorsichtig, durch die Farbe sieht man kaum, wann er fertig ist - ich habe mich am Geruch orientiert. Wenn er zu viel röstet, wirds bitter!) und anschließend mit etwas Zucker im Zauberstabhäcksler zu einem feinen Grieß zerkleinert. Auch hier nicht zu lange häckseln, wird sonst ebenfalls bitter.

Anschließend habe ich Milch (Reismilch kann ich mir hier als Alternative auch gut vorstellen) mit Zucker und dem Sesam erhitzt, angerührte und erwärmte Agar-Agar-Milch hinzugegeben und gekocht. Dann abkühlen lassen, geduldig sein (ich dachte schon da tut sich gar nichts, aber Agar-Agar wird halt wirklich erst im ziemlich kühlen Zustand fest!) und wenn die Creme so langsam fest wird noch geschlagene Sahne unterziehen. Anschließend empfahlen die Rezepte, die Creme noch etwa 5 Minuten zu schlagen (ich habe also noch munter etwas mit dem Schneebesen herumgeschlagen, vermutlich keine 5 Minuten. Geduld ist nicht so meine Stärke) - macht die Creme luftiger und genau das war mein Ziel. Dann abfüllen und gespannt sein.

Am nächsten Tag dann der Test - die Konsistenz ist perfekt geworden, eine ganz flaumig-fluffig-luftige Creme mit schönem, nussigen Aroma mit einer vielleicht gewöhnungsbedingten Farbe ;). Für mich könnte man den Zuckerghalt evtl. noch etwas reduzieren, alle anderen fanden die Creme genau richtig. Ich habe dazu etwas Mango-Erdbeer-Salat gereicht, am nächsten (Foto-Tag) fand sich noch ein Rest Obstsalat vom Frühstück. Pur schmeckts aber auch...

Wer noch nach einem Hingucker auf einem Buffet sucht - hier ist euer Rezept. Lässt sich super 1-2 Tage im Vorraus zubereiten, so lange dann einfach im Kühlschrank lassen. Auch für Sommerpartys gut geeignet, da eifrei. Mit vollfetter Kokosmilch evtl. auch veganisierbar (wenn ich auch etwas Angst hätte, dass die Kokosmilch das feine Sesamaroma verdrängt, aber einen Versuch wärs wert!)

Kuro Goma Purin - Japanischer schwarzer Sesampudding



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Schwarzer Sesampudding - Kuro Goma Purin
Kategorien: Dessert, Japan
Menge: 8 Portionen

Zutaten

1 1/2Teel.Agar-Agar (für einen festeren Pudding zum
-- Stürzen 2 TL) (K:1,5 TL)
1/3TasseSchwarze Sesamsamen
1Essl.Kristallzucker
625mlMilch (davon ca. 60 ml um das Agar-Agar
-- einzuweichen)
115GrammZucker
250mlSahne
H ZUM GARNIEREN
Geröstete Sesamsamen
EtwasObst - Mango und Erdbeere passt z.B. gut!

Quelle

story of a kitchen (from http://www.lafujimama.com/2012/
03/black-sesame-pudding/)
Erfasst *RK* 07.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen. Etwas aufpassen - durch die Farbe sieht man nicht besonders gut, wie stark der Sesam schon geröstet ist, ich orientiere mich am Geruch. Zu starkes Rösten macht den Sesam bitter, also eher etwas vorsichtig angehen.
Den Sesam zusammen mit 1 EL Zucker in einem Häcksler/Gewürzmühle (ich nehme das Häckselteil vom Zauberstab) zu einem feinen Pulver zermahlen. Das wird keine Paste, also dann ruhig aufhören, sonst könnte es wohl auch bitter werden.

60 ml Milch mit dem Agar-Agar klümpchenfrei mit dem Schneebesen anrühren.
Die restliche Milch mit der Sesam-Zuckermischung und dem restlichen Zucker bei erhitzen. Die Agar-Agar-Milch erwärmen, angeblich etwa 5 Minuten kochen - das ging bei mir nicht, das wird sehr schnell eine dicke Masse, ich hab sie dann gleich in die warme Milch eingerührt und bis zum Kochen erhitzt, etwa 5 Minuten kochen lassen, dabei lösen sich auch die Klümpchen wieder auf. Die Milchmischung abkühlen lassen.

Sahne Schlagen.

Die Sahne erst in die Creme ziehen, wenn sie wirklich abkühlt und zu Gelieren beginnt (Geduld! Agar-Agar geliert wirklich erst, wenn es ziemlich kalt ist). Anschließend nochmal 5 Minuten lang mit dem Schneebesen schlagen (so lang hab ich wohl nicht durchgehalten), das macht die Creme noch lockerer. Bei mir war die Mischung jetzt immer noch gut schüttfähig. In vorbereitete Förmchen/Gläser füllen und im Kühlschrank mind. 4 Stunden kalt stellen (K: am Vorabend vorbereitet, war kein Problem).

Zum Servieren mit gerösteten Sesamsamen bestreuen, dazu evtl. etwas Obstsalat reichen.

K: Hat super funktioniert, die Konsistenz war perfekt - luftig, cremig. Nur Geduld muss man mitbringen, es dauert, bis das Agar-Agar geliert. Sahne kurz vorher eingerührt, rührt man die in die zu heiße Mischung verschwindet die Luft sofort wieder. Zuckermenge kann evtl. noch etwas reduziert werden, die Gäste fandens aber genau richtig. Kann sehr gut vorbereitet werden - letzte Reste schmeckten auch zwei Tage nach Zubereitung hervorragend!
Möchte man den Pudding stürzen, müsste man wohl eher 2 TL Agar-Agar verwenden, ich wollte aber unbedingt diese luftige Konsistenz haben und löffle lieber.
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Montag, Juni 19, 2017

Ma Po Eggplant - Aubergine mit Hackfleisch-Knoblauchsauce auf Szechuanart

Schon auf Instagram hat das Bild von Foodfreaks Ma Po Eggplant meine Aufmerksamkeit und ein "will ich auch essen" Gefühl ausgelöst. Ich liebe Auberginen in allen Formen und eine Szechuan-scharfe-würzige Hackfleischsauce dazu konnte ich mir sehr gut vorstellen. Wie schön, dass wir bald darauf Besuch von experimentierfreudigen Freunden bekamen - und noch schöner, dass meine Chefin mir aus dem Asialaden in Freiburg noch die benötigte Pixian-Paste, eine scharf-würzige Paste aus fermentierten Bohnen und Chilis mitbringen konnte.


Das Gericht nach einer Idee von Andrew Zimmermann eignet sich hervorragend als Gästeessen, das Hackfleisch wird ein paar Stunden vorher mariniert, die Auberginen dann gerademal noch in Spalten geschnitten, mit Öl bepinselt und im Ofen gegrillt. Die würzige Hackfleischsauce ist fix zubereitet, da kann eigentlich nix schief gehen. Ich habe mich beim Rezept an Petras Änderungen gehalten (Sherry statt Sake, kein Zucker, weniger Stärke, mehr Würzpaste - war trotzdem nur sehr angenehm, leicht scharf) und weil wir es so, so gut fanden, gibts jetzt auch hier das Rezept (eins der seltenen mit Fleisch..).


Ma Po Eggplant



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Ma Po Egglant - Aubergine mit Schweinehack auf Szechuan-Art
Kategorien: Asien, China, Aubergine, Fleisch
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H HACKFLEISCH
500GrammSchweinehack (K: gemischtes Hackfleisch)
2Essl.Reisessig
1Essl.Sambal oelek
1Essl.Maisstärke; oder andere Speisestärke (1 TL
-- reicht m.E. auch)
1Essl.Sojasauce
H AUBERGINEN
1,2-1 1/2kgAuberginen, möglichst schlanke (K: gute 1,5 kg)
Erdnussöl
Salz
H SAUCE
150mlHühnerbrühe (K: Gemüsebrühe)
60mlTrockener Sake; bei mir: trockener Sherry (K:
-- Sherry)
1Essl.Geröstetes Sesamöl
3Essl.Sojasauce
1Essl.Sichuan Chili Bean Paste
Erdnussöl
3Lauchzwiebeln, fein gehackt
4Knoblauchzehen, fein gehackt
4cmFrischer Ingwer, geschält, fein gehackt
H SOWIE
Lauchzwiebelgrün, zum Bestreuen, in feinen Ringen
Gedämpfter weißer Reis, zum Servieren

Quelle

nach einem Reezpt von Andrew Zimmermann via foodfreak.de
Erfasst *RK* 07.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

In einer kleinen Schale den Reisessig mit Sambal Oelek, Speisestärke und Sojasauce glattrühren. Gründlich mit dem Hack vermischen, und für mindestens 2 und bis zu 8 Stunden in den Kühlschrank stellen. (K: eher 8 Std.)

Den Backofengrill vorheizen. Die Auberginen in 10-12 cm lange Stücke zerteilen und diese, je nach Dicke, längs halbieren oder vierteln (K: Meine Auberginen waren relativ dick, tw. geachtelt). Die Auberginen mit dem Erdnussöl einpinseln und salzen. Mit der Schnittfläche nach unten auf ein Blech legen. Etwa 15 Minuten grillen, dabei einmal wenden, bzw. bis die Auberginen eine schöne Bräunung bekommen und weich werden.
Für die Sauce Brühe, Sake, Sesamöl, Chili Bean Paste und Sojasauce verrühren. Im Wok oder einer großen Pfanne etwas Erdnussöl erhitzen. Gehackte Lauchzwiebel, Ingwer und Knoblauch darin kurz anbraten. Nun das Hackfleisch zugeben und alles 3-5 Minuten rührbraten, bis es gar ist / nicht mehr rosa ist. Die Sauce zugießen, durchrühren, zum Kochen bringen, und auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis alles etwas eingedickt ist (das geht naturgemäß mit mehr Stärke etwas schneller).

Die Auberginen auf eine Servierplatte legen, mit der Sauce übergießen, und mit Lauchzwiebelgrün bestreuen. Mit gekochtem Reis servieren.

K: Genauso wie Petra gemacht - hervorragend! Gut vorzubereiten, bzw. wenig aufwändig - auch für Gäste super. Die Auberginen im Ofen werden schön geröstet, die Hacksauce ist sehr aromatisch. Ein Keeper!
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Donnerstag, Juni 08, 2017

Sommer! Das heißt: Abendessen auf dem Balkon, gerne schnell und leicht gemacht. Gerne Ofenkartoffeln. Diesmal mit einer Würzmischung aus Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma und Pimentón de la Vera. Und viel Sesam nach einem Rezept von Nicky aus ihrem ersten Buch delicious days. Mit den Rezepten bin ich immer gut gefahren - so auch hier. Einfache, gute Sommerküche.


Dazu gabs bei uns kein Tzatziki, sondern eine Art Hüttensalat aus Tomate, Gurke, Feta, Oliven und Kräutern, dazu ein bisschen gewürzter griechischer Joghurt. Kann ich oft im Sommer essen. Sehr oft...

Handes Sesamkartoffeln


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Handes Sesamkartoffeln mit Tzatziki
Kategorien: Vegetarisch, Sommer, Kartoffeln
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H TZATZIKI
1groß.Salatgurke
Salz
2-3Knoblauchzehen
500GrammGriechischer Joghurt
2Essl.Olivenöl
Pfeffer
H KARTOFFELN
1Teel.Kreuzkümmelsamen
1Teel.Koriandersamen
1/2Teel.Kurkuma, gemahlen
1/4Teel.Cayennepfeffer
Muskatnuss, frisch gerieben
1kgKleine festkochende Kartoffeln
Olivenöl zum Ein- und Bepinseln
5Essl.Sesamsamen
Grobes Meersalz
Pimenton de la Vera, mittelscharf

Quelle

Nicole Stich - Delicious Days
Erfasst *RK* 08.06.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für das Tzatziki Gurke waschen, längs halbieren und Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Gurke raspeln. Die Grukenrapsel in ein Sieb geben, gut salzen und mindetens 5 Minuten ziehen lassen. Den Knoblauch schälen, fein hacken und zusammen mit dem Joghurt in eine Schüssel geben. Die Gurkenraspel gut ausdrücken und unter den Joghurt rühren. Mit Olivenöl, ggf. weiterem Salz und Pfeffer abschmecken. Im Kühlschrank durchziehen lassen, bis die Kartoffeln fertig sind.

Für die Sesamkartoffeln Ofen auf 200°C vorheizen. Kreuzkümmel und Koriander (K: noch eben geröstet) mit Kurkuma, Cayennepfeffer und 1 ordentlichen Prise Muskat im Mörser fein mahlen. Die Kartoffeln waschen und längs halbieren. Sie werden schneller und gleichmäßiger gar, wenn man sie noch am Rücken mehrfach einschneidet (dabei aber nicht ganz durchschneiden - dafür Kartoffel z.B. zwischen zwei Holzstäbchen legen und einschneiden, so sollte nichts schief gehen).
Ein Backblech mit Olivenöl einpinseln und mit Sesam bestreuen. Die Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten daraufsetzen und mit Olivenöl einpinseln. Dann mit Meersalz, Paprikapulver und der Gewürzmischung bestreuen. Das Blech auf der mittleren Schiene bei Umluft (180°C) in etwa 30-40 Minuten backen, bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig sind, dabei einmal wenden.

K: Statt Tzatziki gabs einen schnellen Joghurt-Minz-Dip dazu und eine Art Hüttensalat mit Gurke, Olive, Tomate, Feta. Feines Sommerabendessen für den Balkon.
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Montag, Mai 29, 2017

Saudade de Portugal: Pastéis de Nata

Oh, wer schonmal in Portugal war, der kennt sie: die höchst-traditionellen, höchst-süßen kleinen Puddingtörtchen, die es dort in fast jeder Bäckerei gibt (in unterschiedlichen Qualitäten - eine Verkostung in Lissabon von vor fünf Jahren findet sich zum Beispiel hier): Pastéis de Nata. Auch wenn die Übersetzung "Sahne-Pastetchen" lautet, sind sich die meisten Rezepte doch einig - Sahne ist keine in der Creme, sie besteht vor allem aus Milch und Eigelb (und Zucker..). Besonders Herr Kochfrosch ist sehr großer Fan des Backwerks und irgendwie kamen wir letzens wieder drauf. Also beschlossene Sache: derr Herr im Haus backt Pastéis.

Als Vorarbeit gucken wir uns mehrere Youtube-Videos an - vergleichen Methoden und Rezepte und haben uns letztendlich an das Video von La Dolce Rita gehalten, der Ton und Schnitt sind zwar ein bisschen gruselig und Rita hört überhaupt nie auf zu reden, aber was solls, das Rezept sieht gut und logisch aus, das wird probiert (und für die nicht Portugiesisch sprechenden: unten kommt meine Übersetzung):

Für die Creme wird erst ein Zuckersirup zubereitet, anschließend wird Milch mit Zimt und Zitronenschale (manchmal auch noch etwas Vanilleextrakt) aromatisiert, ein Teil der Milch wird kalt mit etwas Mehl verrührt und diese Mehl-Milchmischung bindet dann die restliche Milch. Nun noch den Zuckersirup ganz langsam und unterrühren (immer schön rühren..), zum Schluss die Eigelbe.

Der Blätterteig (die besten Ergebnisse würde selbstgemachter liefern, dazur war keine Zeit und der Dorfladen lieferte leider auch nur die nicht-Butter-Variante..) wird von der langen Seite her eng aufgerollt und dann in Schnecken geschnitten.
Diese Schnecken werden aufrecht in die eigens aus Portugal importierten Pastel de Nata - Förmchen gestellt (notfalls gehen auch Muffinförmchen, die Pastelformen sind aber deutlich dünner und leiten so die Hitze besser).


Mit den Daumen die Förmchen mit Blätterteig auskleiden - möglichst am Boden etwas dünner als am Rand, oben einen kleinen Wulst formen.


Zu 3/4 mit Creme befüllen (hier sind sie etwas arg voll, das gibt dann keinen so schön knusprigen Blätterteigrand) Wir hatten etwas viel Creme - oder zu wenig Förmchen..


Anschließend werden die Törtchen im kräftig vorgeheizten Backofen möglichs heiß (unser Backofen schafft ca. 260°C) gebacken, bis der Blätterteig knusprig und die Creme weich ist - dazu zeigen sich im besten Fall schwarze Stellen an der Oberfläche.

Leicht auskühlen lassen und laufwarm mit Puderzucker und Zimtpulver bestreut genießen. Ein paar Erdbeeren machen sich auch hervorragend dazu. Und dann: von Portugal träumen...


Pastéis de Nata



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pastéis de Nata - Portugiesische Puddingtörtchen
Kategorien: Portugal, Dessert, Gebäck
Menge: 12 bis 14 Portionen

Zutaten

250mlVollmilch
150GrammZucker
75mlWasser
30GrammMehl Type 405
4Eigelb
1-2Zimtstangen
3-4StückeZitronenschale (ohne das Weiße)
300GrammBlätterteig (wenn möglich selbstgemacht, sonst
-- Butterblätterteig); ca.
H ZUM SERVIEREN
Puderzucker
Zimtpulver

Quelle

Youtube-Video: La Dolce Rita: https://www.youtube.com/
watch?v=LpELRsSJN6M
Erfasst *RK* 29.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zuerst einen Zuckersirup zubereiten: Den Zucker und das Wasser in einem Topf verrühren und aufkochen, während des Aufkochens nicht mehr rühren, damit sich keine Kristalle am Löffel bilden. 3 Minuten kochen lassen, es soll sprudeln. Den Sirup vom Herd ziehen und abkühlen lassen.

Für die Creme:
Das Mehl in etwas kalter Milch gut mit einem Schneebesen verrühren, es dürfen sich hier keine Klümpchen bilden. Die restliche Milch mit der Zitronenschale und der Zimtstange bis kurz unter den Siedepunkt erhitzen. Dann die Milch-Mehl-Mischung langsam nach und nach einrühren und weiter erhitzen, bis die Creme etwas eindickt. Nun wird der Zuckersirup in ganz dünnem Strahl eingerührt, immer schön mit dem Schneebesen rühren, damit es keine Klumpen gibt. Ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Ein bisschen von dieser Creme mit den 4 Eigelben verrühren, so werden die Eigelbe schon etwas vorgewärmt und es gibt keinen Temperaturschock. Anschließend die Eigelbmischung zur restlichen Creme geben und gut unterrühren. Durch ein Sieb geben und so Zimtstange, Zitronenschale und - falls sie sich doch gebildet haben - ein paar Klümpchen entfernen.

Pastel-Förmchen (notfalls geht auch eine Muffinform) etwas buttern und kalt stellen.

Den Blätterteig rechteckig ca. 20 x 35 cm auswellen, mit etwas Wasser benetzen und von der langen Seite her eng aufrollen. Diese Rolle in 12-14 Schnecken à 2 cm Länge schneiden. Die Schnecken aufrecht (geschneckte Ansicht nach oben bzw. unten) in die Pastel- Förmchen stellen. Mit den Daumen den Blätterteig in die Form drücken, der Boden soll etwas dünner sein als der Rand, oben am besten ein leicht dickeren Wulst formen. Die Förmchen mit dem Blätterteig vor dem Füllen nochmal 10 Minuten kalt stellen.

Jetzt schonmal den Ofen vorheizen - so heiß wie es geht, mind. 250°C
- mindestens 20 Minuten vorheizen lassen!

Die Förmchen bis zu 3/4 Höhe mit der Creme befüllen und auf ein Backblech stellen. Die Pasteis etwa 10-12 Minuten backen, im Idealfall ist der Blätterteig wunderbar knusprig und die Füllung cremig mit schwarzen karamellisierten Stellen auf der Oberfläche. Jeder Ofen (und oft auch die Förmchen) ist/sind unterschiedlich, am besten man guckt zu und holt die Törtchen nach Optik aus dem Kühlschrank.
Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker und Zimtpulver bestreuen. Lauwarm genießen..

K: Am besten werden die Törtchen mit selbstgemachtem Blätterteig, gekaufter Teig wird oft nicht so knusprig. Wir haben gekaufteten (und leider keinen Butter-Blätterteig) verwendet und waren mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden! Marc hat alles gemacht, Handhabung war gut, das Ergebnis waren knusprige Törtchen mit schöner Creme, nicht zu süß, Daumen hoch!
Das Rezept ergab bei uns eigentlich 13 Pasteis + Creme für zwei weitere. Wir hatten keine Förmche mehr, haben die restliche Creme in Silikon-Miniguglhupfformen gebacken und zu Erdbeeren gelöffelt.
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Montag, Mai 22, 2017

Würzige Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce

Irgendwie fotografier ich gerade maximal die Hälfte von dem was ich Neues koche.. und dann geraten selbst die Bilder in Vergessenheit.. glücklicherweise fiel mir vorhin beim Durchblättern von der neuesten Kochbucherrungenschaft Deliciously Ella mit Freunden dann auf: Die Kartoffelküchlein hab ich doch schon gemacht! Und die waren gut! Und hatte ich die nicht sogar fotografiert..? Ich hatte.

Und damit mir sowas nicht dauernd passiert, schreib ich euch, bzw. mir hier auch gleich mal das Rezept auf. Waren nämlich wirklich fein, die Küchlein. Dazu stressfrei gemacht - die Kartoffeln habe ich vor der Arbeit schon gekocht und gestampft, auch die Gewürzmischung habe ich vorher schon gemacht, so kann der Teig schön durchziehen. Abends nach der Arbeit dann einfach Küchlein formen, gebacken werden sie ganz stressfrei im Ofen. Währenddessen köchelt eine schön tomatig-knoblauchige Sauce auf dem Herd, als Gemüse passen grüne Bohnen hervorragend. Ein richtig schönes Abendessen - nur bei der Menge bin ich mir nicht sicher. Angegeben war das Rezept für 4, Kartoffelküchlein blieb bei zwei Hungrigen allerdings keins für den nächsten Tag übrig.. aber das ma auch an unserem Hunger gelegen haben ;).

Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelküchlein mit Knoblauch-Tomatensauce
Kategorien: Vegan, Vegetarisch, Kartoffel
Menge: 2 (7-8 Stück)

Zutaten

H KARTOFFELKÜCHLEIN
750GrammKartoffeln
Salz
Pfeffer
3Essl.Olivenöl + Öl zum Braten
1Rote Chilischote
2Knoblauchzehen
1Teel.Kreuzkümmel, gemahlen
1Teel.Paprikapulver
1Teel.Kurkuma
1Teel.Chilipulver
20GrammKorianderblätter, gehackt
1Zitrone: Saft
H SAUCE
3Essl.Olivenöl
4Knoblauchzehen
750GrammKirschtomaten
Salz
Pfeffer
Chiliflocken

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 22.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Kartoffeln schälen, vierteln und mit Salz in einem Topf geben. Zum Kochen bringen, etwa 20-25 Minuten garen, bis sie weich sind. Abgießen und abkühlen lassen.

Chilischote entkernen und hacken, Knoblauchzehen zerdrücken. In einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzen, Chili und Knoblauch darin ca. 1 Minuten dünsten. Dann die trockenen Gewürze hinzufügen und weitere 30 Sekunden dünsten. Vom Herd nehmen.

Ofen auf 200°C vorheizen. Sobald die Kartoffeln abgekühlt sind, alle restlichen Zutaten zugeben und gründlich zerstampfen und vermischen, bis ein glatter Teig entsteht (K: bis hierher alles schon morgens vorbereitet). 7-8 Küchlein aus dem Teig formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Mit Olivenöl beträufeln und 25-30 Minuten goldbraun backen, bis sie goldbraun sind. Nach der halben Zeit die Küchlein einmal wenden.

Für die Sauce Olivenöl, Knoblauchzehen, Kirschtomaten, Salz und Pfeffer sowie nach Belieben Chiliflocken in einen Topf geben und ungefähr 20 Minuten köcheln lasen, bis die Tomaten zerfallen und die Sauce eingedickt ist.
Kartoffelküchlein mit der Sauce servieren, frischen Koriander und Chili darüberstreuen.
Dazu passen grüne Bohnen.

K: Sehr würzige Kartoffeküchlein - haben uns sehr gut geschmeckt. So gut, dass wir wohl etwas gefräßig waren, das Rezept ist eigentlich für 4 - Kartoffelküchlein blieb bei uns allerdings keines übrig..
Kartoffelteig schon am Morgen vorbereitet, abends dann die Küchlein fix gebacken. Geht super!
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Montag, Mai 15, 2017

Spitzpaprika aus dem Ofen - ein Hauch von Sommer..

Eine Packung Spitzpaprika im Kühlschrank ließ mich mal wieder auf die Suche nach einem Verwendungszweck gehen - zum Füllen waren sie eher etwas klein, drum bin ich bei diesem Rezept hier bei den Küchengöttern hängen geblieben - einfach im Ofen gebacken, mit etwas Mandel-Pinienkerngeknusper, nach dem Backen kommt noch Petersilie und etwas milder Essig drauf - perfekt für die schnelle Feierabendküche.


Während die Paprika im Ofen röstet habe ich noch schnell etwas Joghurt mit Feta, Gurke und Minze verrührt und eine Portion Couscous aufgesetzt. In ca. 40 Minuten stand dann ein richtig schön sommerliches Essen auf dem Tisch.

Die Paprika haben uns richtig gut gefallen - tolle Röstaromen, macht sich sicher auch alleine auf einem (Mezze-)Buffet oder zum Grillen gut!

Spitzpaprika aus dem Ofen


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spitzpaprika aus dem Ofen
Kategorien: Salat, Mezze, Vegan, Vegetarisch
Menge: 2 bis 3 Portionen

Zutaten

4Helle Spitzpaprika (K: 2 gelbe Paprika)
4Rote Spitzpaprika
2Knoblauchzehen
6-8ZweigeThymian
Salz
1Teel.Chiliflocken
3Essl.Pinienkerne
3Essl.Mandelstifte (K: Mandelblättchen)
6Essl.Olivenöl
1/2BundPetersilie
1Essl.Balsamico bianco oder milder Weißweinessig

Quelle

www.küchengötter.de
Erfasst *RK* 15.05.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

1. Den Backofen auf 220° (Umluft 200°) vorheizen. Die Spitzpaprika waschen, längs halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Mit den Schnittflächen nach oben auf ein Backblech setzen.
2. Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Thymian waschen und trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und hacken, mit Knoblauch, Salz, Chiliflocken, Pinienkernen und Mandeln mischen und auf die Paprikahälften streuen. Mit dem Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen (Mitte) 15-20 Min. backen.
3. Inzwischen Petersilie waschen, trocken schütteln, Blätter abzupfen und hacken. Fertig gebackene Paprika aus dem Ofen nehmen, mit etwas Essig beträufeln und mit Petersilie bestreuen.
K: Sehr feine Röstaromen, besonders mit den Nüssen drüber. Schnell noch dazu - macht sich schön auf einem Büffet, zum Grillen oder als leichtes Abendessen: Dazu Joghurt-Feta-Gurke-Minz-Dip und Couscous.
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Mittwoch, Mai 03, 2017

Großes Salatglück: Asia-Dressing

Manchmal packt mich ja so richtig die Salatlust - ich habe überhaupt keine Probleme, wenn mein "echtes Essen" aus einem großen Teller Salat besteht. Das Geheimnis (nuja so geheim nun auch wieder nicht) heißt wie so oft - unterschiedliche Aromen, Texturen, dann passt das.

Richtig schön wirds, wenn sich auch aus Resten im Kühlschrank noch so ein Traumteller zusammenstellen lässt.
Salat / gehobelte Gurke / Frühlingszwiebeln / Mango / Avocado / Sprossen / geröstete gesalzene Erdnüsse / Koriander, Schnittlauch und Minze vom Balkon - dazu passend ein asiatisch angehauchtes Dresssing, das mir so gut geschmeckt hat, dass ich es hier aufschreibe, damit ich es auch ja nicht wieder vergesse :D.

Asia-Dressing


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Asia-Dressing
Kategorien: Dressing, Salat, Vegan
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1Essl.Geröstetes Sesamöl
1/2Essl.Tamari
1/2Teel.Ahornsirup
1Essl.Apfelessig
1/2Limette: Saft
1/2-1Essl.Erdnussöl oder Sesamöl
H NACH BELIEBEN
Molho de Pimenta oder Chiliflocken

Quelle

pi mal Daumen
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Alle Zutaten in ein Schraubglas geben und verschütteln.

Passt z.B. hervorragend zur Kombi:
Salat (gerne gemixte Asiasalate), gehobelte Gurke, Mango, Frühlingszwiebeln, Avocado, geröstete u. gesalzene Erdnüsse, Koriandergrün, etwas Schnittlauch

Falls ich gehabt hätte, hätte ich noch eine geraffelte Möhre dazu gegeben - auch Kichererbsen oder Wachtelbohnen aus der Dose passen super dazu.
=====

Montag, Mai 01, 2017

Wandern im Schweizer Jura - Auf die Belchenflue

Mal wieder ein Eintrag aus der Rubrik Frau Kochfrosch wandert :). Als Ziel habe ich mir dieses Mal die Belchenflue (Schweizer Belchen) im Schweizer Jura auserkoren. Die Bilder sind von letzter Woche Sonntag - da lagen noch ein paar leichte Schneereste am Gipfel, sonst zieht aber auch hier der Frühling gerade ein - blühende Schlüsselblumenfelder, Sumpfdotterblumen, Veilchen.. es war wunderschön!

Ich habe mich an dieser Tour hier orientiert: Von Langenbruck gehts auf die Belchenflue, ich habe die Tour dann dann (nicht ganz geplant...) etwas verlängert und bin nicht via Hof Schattenberg schon wieder abgestiegen, sondern bin dem Pfad weiter zur Lauchflue gefolgt. Von dort bis zum Pkt. Rebhang und dem Wanderweg Richtung Langenbruck über Schöntal zurück nach Langenbruck.


Nach den ersten Metern durchs Dorf steigt man erst eine Teerstraße bergan, dann gehts über Weiden (viele Weiden, auf der ganzen Tour quert man ständig Gatter - so früh im Jahr weidete hier aber noch niemand), kurz mal auf einer Forststraße neben einem glucksenden Bach und schließlich relativ steil über einen Waldpfad bis kurz unter den Gipfel.

Am Hang des Ruchen begegnen einem auch schon die ersten Überreste der Fortifikation Hauenstein - hier lag eine der drei wichtigsten Verteidigungslinien der Schweiz im ersten Weltkrieg. Jede Menge Bunkeranlagen, bestens erhaltene Schützengräben und Beobachtungsposten zeugen davon und begegnen einem entlang der Wanderung immer wieder - durchaus spannend.


Vom 1099 hohen Gipfel muss die Aussicht bei gutem Wetter sagenhaft sein - heute ist es leider etwas diesig und die Alpenkette kann man nur erahnen. Auf den Gipfeln treffe ich auf andere Wanderer - dazwischen ist die Strecke sehr angenehm menschenleer..


Wanderweg und Schützengraben Spitzenflüeli


Beobachtungsposten Lauchweid (heute Lauchflue) - mit gutem Blick in Richtung Deutschland und Frankreich..




Nahe des Grates zieht sich der Wanderweg durch Buchenwälder, hier oben haben die Bäume noch nicht ausgetrieben.



Immer wieder tolle Ausblicke!


So langsam beginnt der Abstieg - geplant war die Wanderung ja etwas kürzer, ich habe allerdings am Pkt. Rebhang festgestellt, dass ich nur in die Richtung Rebhang hätte laufen sollen und nicht bis dorthin. Macht aber gar nichts - das Wegstück war sehr schön, mit der Lauchflue hatte man nochmal einen zweiten Gipfel und die 3 km mehr machen die Wanderung für mich eher attraktiver. Würd ich genauso wieder machen!

Hier sieht man auch nochmal die Belchenflue - der markante, spitze Gipfel mittig-rechts im Bild. Immer wieder faszinierend, wo man vor 1-2 Stunden noch war!


Beim Abstieg kommt sogar die Sonne raus..



In Schöntal kann man noch die Westfassade der ehemaligen Kloserkirche Schöntal bewundern - dem ältesten erhaltenen rein romanischen Bauwerks der Schweiz. Und dann ist man auch gleich wieder in Langenbruck - eine richtig schöne Tour war das. Abwechslungsreiche Wege, Lost Places, Aussicht, Gipfel - alles was ich mag!


Wanderfakten:
Langenbruck - Belchenflue - Lauchflue - Schöntal - Langenbruck
ca. 13 km
ca. 700 Höhenmeter, höchster Pkt. Belchenflue 1044 m
Dauer: 4 Stunden incl. Pause und kurzen Fotopausen

Mittwoch, April 26, 2017

Lachs mit Miso-Auberginen und Tamari-Gemüse

Letztens musste ich morgens ein bisschen Zeit in Lörrach überbrücken und oh weh - der einzige Laden der schon offen hatte war ein Buchladen.. Und irgendwie verließ ich den mit zwei Kochbüchern wieder.
Das eine - Deliciously Ella mit Freunden*, ein weiteres Buch der Bloggerin Ella) hatte ich so gar nicht auf dem Plan. Den Untertitel "Gesunde Rezepte zum gemeinsamen Genießen" finde ich zwar ein bisschen abschreckend bis bescheuert, aber beim Durchblättern stellte ich fest - das passt. Viele Rezepte sprachen mich gleich an, klangen nicht kompliziert und oft brauch ich für den Feierabend auch nur einen Anstupser, eine Idee - ich denke, da werde ich mit dem Buch meine Freunde haben. Vielleicht wage ich mich auch mal an eines der für mich doch recht "gesund" klingenden Desserts und Kuchen (vegan + glutenfrei + kein prozessierter Zucker etc. - absolut ok, wenn man denn aus gesundheitlichen Gründen auf Zucker/Gluten etc. verzichten muss - mir erschließt sich allerdings nicht unbedingt, wieso ich das tun sollte, aber vielleicht probier ichs ja aus und bin danach schlauer ;) ).


Die ersten Klebezettelchen waren schnell verteilt und gleich am Wochenende wurden die ersten beiden Sachen ausprobiert - Auberginen mit Misoglasur aus dem Ofen und mit Tamari aromatisiertes grünes geschmortes Gemüse. Dazu gabs Lachs aus der Folie - und weil wir uns eher im asiatischen Raum bewegen, alles mit ordentlich Sesam und Koriander.
Ein wunderbares Essen - ganz besonders haben es uns die Miso-Auberginen angetan. So einfach und fix gemacht und dabei sehr, sehr würzig-aromatisch - die haben "Wumms" - kann ich mir auch gut als Salatbeigabe vorstellen. Oder als Teil einer Mezzeartigen Tafel.

Schönes Essen und wenn mal alles geschnippelt ist - auch wirklich schnell gemacht.

Lachs aus der Folie mit misoglasierten Auberginen und Tamari-Gemüse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Glasierte Miso Auberginen mit Sesam
Kategorien: Vegan, Beilage, Asia
Menge: 4 Als Beilage

Zutaten

3mittl.Eher schmale Auberginen
1Essl.Olivenöl
Salz
H GLASUR
3Essl.Geröstetes Sesamöl
1 1/2Essl.Tamari
2Teel.Braune Misopaste
1Essl.Ahornsirup
1Limette: Saft (war ursprüngl. Zitrone)
1Teel.Apfelessig
H ZUM GARNIEREN
Chiliflocken
Sesamsamen, geröstet

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Backofen auf 200°C / 180°C Umluft vorheizen. Auberginen in etwa 5 cm lange Spalten schneiden. Auf ein Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln, mit Salz bestreuen. Auberginen 10-15 Minuten backen, bis sie weich, aber noch nicht ganz gar sind.
In der Zwischenzeit für die Glasur alle Zutaten in einer Schüssel verrühren.
Sobald die Auberginenspalten weich sind, auf dem Backblech mit der Glasur gleichmäßig übergießen und alles gut durchmischen. Dann wieder in den Ofen schieben und weitere 10 Minuten garen, ggf. nochmal wenden und weitere 5 Minuten backen, bis sie zart sind und alles mit Glasur überzogen ist (K: nach 10 Minuten schon gut durch.)
Auberginen aus dem Ofen nehmen und vor dem Servieren mit Chiliflocken und Sesam bestreuen.
K: der Knaller, sehr aromatisch und würzig. Wir hatten die Auberginen zusammen mit Tamari-Pfannengemüse und Lachs aus der Folie.
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pfannengemüse mit Tamari
Kategorien: Beilage, Asia, Vegan
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3Essl.Tamari
2Teel.Geröstetes Sesamöl
1Essl.Olivenöl
2Zucchini
200GrammStängelbrokkoli (K: normaler Brokkoli)
100GrammGrünkohlblätter (K: 2 Pak Choi)
Geröstete Sesamsamen

Quelle

Deliciously Ella mit Freunden
Erfasst *RK* 26.04.2017 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Zucchini längs halbieren und in Scheiben schneiden. Brokkoli waschen und in Röschen teilen. Pak Choi längs vierteln bis achteln.
Tamari mit beiden Ölsorten in einer großen Schmorpfanne (K:Staub- Topf)erhitzen, dann Zucchini und Brokkoli dazugeben und unter ständigem Rühren bei großer Hitze ungefähr 3 Minuten anbraten. Grünkohl bzw. Pak Choi dazugeben und ein paar Minuten schmoren, bis die Blätter zusammenfallen. Vom Herd nehmen und auf einer Platte anrichten. Mit Sesamsamen bestreuen.
K: Musste mit Sesamöl und Tamari nochmal nachwürzen, hatte aber auch mehr Gemüse. Schöne frische Beilage. Bei uns gabs dazu Lachs aus der Folie und Miso-Auberginen.
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*Amazon Affiliate Link

Freitag, April 21, 2017

Unterwegs in Berlin - Japanischer Brunch und Chinese Dumplings

Es geht noch ein bisschen weiter ohne selbstgekochtes Essen - das Osterwochenende führte uns für zwei Tage nach Berlin. 30 Jahre Deine Lakaien wollten in der Philharmonie gefeiert werden - ein willkommener Anlass um Freunden in der Hauptstadt einen Kurzbesuch abzustatten.


Einkaufen war ja nicht, das durch die Stadt schlendern immer wieder mit Regengüssen garniert - macht aber gar nix, so haben wir ausreichend Gründe, in die vielen tollen Cafés und Kneipen Berlins zu flüchten.


Zwei Läden möchte ich hier kurz noch vorstellen - denn auch ich freu mich immer über Tipps in anderen Städten.
Jeden Sonntag gibts ein japanisches Brunchbuffet im Restaurant ULA in Berlin-Mitte. Unser Freund fragte, ob wir Lust hätten - oh ja, hatten wir! Spätestens seit der genialen Netflix Serie Samurai Gourmet (in der man tolle Einblicke in verschiedene japanische Küchen und ein klein wenig in des Japaners Seele bekommt..) hätten wir sowieso große Lust auf Japan.. Hier werden jeden Sonntag von 11 - 15 Uhr traditionelle japanische Köstlichkeiten angeboten (abends gibts dann eher moderne Fusionküche - wobei die sich auch ziemlich gut anhört!).


Für 16 Euro darf man sich am Buffet bedienen, so oft man möchte - es gibt natürlich Misosuppe (sehr gute!), verschiedene eingelegte Gemüse, Salat, japanisch gerolltes Omelett, japanisches Schnitzel, Frikadellen, verschiedene warmee Gerichte von Curry über verschiedene Fleischgerichte bis zu Gemüse in Miso (oh, die Auberginen mit frittiertem Tofu fand ich besonders gut), dazu zwei Sorten Sushi (wobei hier wirklich nicht der Schwerpunkt liegt).


Für den süßen Magen gibts kleine Kuchen, Obst und eine schwarze Sesamcreme, die ich so toll fand, dass ich gleich zwei Portionen verdrückt habe. Ich werde Rezepte suchen, die möchte ich unbedingt nachmachen.


Dazu gibts z.B. grünen Tee mit geröstetem Reis für 4 Euro, mehrere Aufgüsse inklusive. Wer Kaffee mag, der bekommt natürlich auch Kaffee ;). Das Buffet wurde immer wieder aufgefüllt, allzu spät würde ich aber nicht kommen, ich hatte den Eindruck, dass das schon etwas nachlässt. Aber 11 Uhr ist ja auch eine gute Zeit, um zu beginnen..
War mal ein anderer Osterbrunch - hat uns aber sehr, sehr gut gefallen!

Abends gings dann weiter mit Asien - wir hatten uns zum Baozi-Essen verabredet - chinesische Teigtaschen bis zum Umfallen :D. Schon beim letzten Mal hat es uns in den kleinen Laden Lecker Song im Prenzlauer Berg verschlagen - wir waren so angetan, dass wir den Besuch dieses Mal gleich wiederholt haben. Reservieren ist hier keine schlechte Idee, der Laden ist wirklich klein - gerade mal 4-5 Tische im Inneren, im Sommer kommen noch ein paar Sitzplätze vor der Türe dazu. Alles eher etwas enger und kleiner - dafür aber gemütlich.


Auch hier gibts sehr guten Tee im eigenen Kännchen aus wunderschönen Schalen - und dann natürlich gedämpfte Teigtaschen. Vorher sollte man sich aber auf keinen Fall die Vorspeisen entgehen lassen, die finde ich mindestens genauso gut! Wir hatten dieses Mal Gurkensalat mit Chiliöl, einen wunderbaren Seetangsalat mit Korinader und eingelegten Chinakohl. Alles kommt in Schalen auf den Tisch und dann wird geteilt - sehr praktisch, so bekommt man etwas von der Vielfalt mit.


Die Teigtaschen (eine lange Liste vegan/vegetarisch, eine Liste mit fleischhaltiger Füllung) lassen auch keine Wünsche offen - wir haben wild gemixt, so richtig falsch liegt man sowieso nicht (besonders gut fand ich Kartoffel/Pilz, schwarze Baozis mit Rindfleischfüllung, Hühnchen mit Wasserkastanie und welche mit Tofu und Shiitake). Wie schön, wenn der Kellner den Turm an Bambuskörbchen herbeibalanciert.. wer beim Essen feststellt, er kann noch ein bisschen - kein Problem, nachordern ist jederzeit möglich, das geht ja recht flott.

Wir wollten allerdings noch Platz fürs Dessert lassen- natürlich ebenfalls Dumplings. Schon letztes Jahr hatten wir die Hefeklöße mit roter Bohnenfüllung probiert - dazu gibts Apfelmus und gesüßte Kondensmilch und sie sind so, so gut.


Fotografieren ist im Dunkeln etwas schwierig, die Fotos sind teilweise vom letzten Jahr, da wars Sommer und länger hell abends. Also, wer chinese dumplings mag, der macht mit einem Besuch bei Lecker Song nix falsch - nette Bedienung, tolles Essen, absolut faire Preise. Für Tee, Vorspeisen, salzige und süße Dumplings haben wir ca. 18-20 Euro pro Person bezahlt. Und dann rollt man wirklich glücklich von dannen..

ULA
Anklamer Str. 8
Mitte
10115 Berlin


Lecker Song
Schliemannstraße 19
Prenzlauer Berg
 10437 Berlin

Mittwoch, April 19, 2017

Unterwegs in England: Bakewell

Am letzten Tag unseres Englandaufenthalts wurden wir mit herrlichem Wetter belohnt - perfekt für einen Ausflug ins Grüne. Von Derby erreicht man das Naturschutzgebiet Peak District in knapp einer Stunde mit dem Bus - unterwegs guckte ich schon begeistert aus dem Fenster: rollende Hügel, Steinmäuerchen, ab und an ein Herrenhaus, Schafe - so stellt man sich das vor ;). Und nach so viel Stadt habe ich mich wirklich auf etwas Natur gefreut.


Da wir ohne Auto unterwegs waren, keine wirklich wandertauglischen Schuhe dabei hatten und meine beiden Begleiter jetzt auch nicht so wahnsinnig wandermotiviert waren, hatten wir an einen Spaziergang durchs kleine Örtchen Bakewell gedacht. Da waren wir bei dem schönen Wetter zwar auch nicht alleine, aber kein Vergleich zu Londoner Menschenmassen ;).




Bakewell scheinbar für zwei Dinge berühmt - seine mittelalterliche Bogenbrücke (hatte ich mir etwas imposanter vorgestellt) und Bakewell Pudding - jeder zweite Laden rühmt sich, den originalen/ältesten/besten Bakewell Pudding zu backen. Dabei handelt es sich um eine Art Blätterteiggarte mit Erdbeermarmelade und Mandelguss - nicht schlecht, für mich vielleicht ein bisschen süß..





Insgesamt aber ein sehr hübesches Örtchen mit einigen interessanten Einkaufsmöglichkeiten kulinarischer Art. Die kleine Kirche (All Saint's Church) mit einer Sammlung an sehr alten Steinfragmenten (u.a. zwei Kreuze aus dem 9. Jahrhundert, Teile von angelsächsichen Grabsteinen) ist durchaus sehenswert - schön erkennt man das Zusammenfließen von altem Glauben und neuem (so darf auch Ratatösk noch auf der Weltenesche auf dem Kreuz umherwuseln..).


Nach dem Rundgang durchs Städtchen ruft die Cider-Durst - wir sitzen in der Sonne vor dem Pub The Castle Inn (die hätte auch Zimmer, falls ihr Lust bekommen habt..) und lassen uns Rhabarber Gin-Tonic und den liebsten Cider (Aspall Suffolk vom Fass) schmecken und genießen..



Gestärkt und erfrischt machen wir uns dann doch noch auf einen kleinen Spaziergang - über einen Teil des Monsal Trails und weiter über schöne Pfade durchs Grün laufen wir von Bakewell nach Haddon Hall (ca. 3-4 Meilen), einem schönen, mitellalterlichen Herrenhaus, das schon oft als Filmkulisse dienen durfte. Leider langt die Zeit nicht mehr für eine Besichtigung, also steigen wir dort wieder in den Bus und zurück gehts nach Derby..




Der Ausflug in den Peak District hat mir sehr gut gefallen. Einige der Trails klangen wirklich gut und interessant - perfekt zum Abschalten und Runterkommen, da hätt ich mir auch mehrere Tage vorstellen können!