Samstag, Juni 25, 2016

Wandern im Valle Verzasca

Und weiter gehts mit ein bisschen Urlaubsnachlese. Ist ja erst nen Monat her.. ähäm. Falls es jemanden Mal ins Tessin verschlagen sollte - diese Wanderung durchs Verzascatal von Sonogno nach Lavertezzo kann ich nur wärmstens empfehlen!


Wir haben das Auto in Lavertezzo hinter der berühmten Doppelbogenbrücke abgestellt (ca. 500  m nach Ortsausgang liegt ein Wanderparkplatz, auf dem man für 10 SFr den Tag stehen kann) und sind dann mit dem Postbus bis ans Talende nach Sonogno gefahren.


Den Tag vorher hatte es geregnet - in den Bergen geschneit - und so bot sich ein traumhafter Anblick von weißen Bergen, grünen Wiesen und tiefblauem-klaren Fluss.


Der ca. 14 km lange Wanderweg führt über ca. 500 Höhenmeter absteigend immer dem Fluss entlang, mal auf der einen, mal auf der anderen Flussseite entlang. Ein bisschen bergauf gehts ab und an, Pfade durch Wäldchen, über Wasserfälle wechseln ab mit Strecken durch Wiesen, mal muss man etwas balancierend über Steine in kleineren Flüssen. Die Wegstrecke ist in ca. 3,5 Stunden gut zu machen, am Wegesrand bieten sich immer wieder Möglichkeiten für Picknicks und eine Rast an - im Sommer sollte man auch Badesachen nicht vergessen. An einigen Stellen ist der Fluss allerdings sehr reißend - wie immer heißts hier vorsichtig sein.




Bei etwas mehr Wasser werden hier eventuell die Füße nass..



Und am Ende der Wanderung steht wieder Lavertezzo - Zeit für eine Einkehr in einem der Grotti!


Donnerstag, Juni 23, 2016

Schnell Urlaubspasta: Aubergine, Olive, Kaper, Thymianbrösel

Auf einer meiner derzeit häufigeren Bahnreisen wanderte das aktuelle essen & trinken Spezial "vegetarisch genießen" mit ins Handgepäck . Das Heft ist diesmal schön jahreszeitlich sortiert und dann wiederum in Themengebiete wie Salate / Pasta / Knollen &Rüben .. unterteilt.


Im Urlaub gab es ein veganes Pastagericht daraus, das uns so gut geschmeckt hat, dass es das Essen in 14 Tagen gleich zwei Mal gab. Ähäm. Aubergine und Tomate trifft auf Oliven und Kapern - gute Kombi, würzig, aromatisch, "tief" - wir waren begeistert. Geröstete Thymianbrösel geben den letzten Kick. Außerdem schön: Das Gericht ist relativ fix zubereitet - etwa eine halbe Stunde sollte man einplanen, perfekte Urlaubsküche also.

Linguine mit Aubergine und Thymianbröseln 




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linguine mit Auberginen und Thymianbröseln
Kategorien: Pasta, Vegan, Vegetarisch, Einfach, Schnell
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2Auberginen
Salz
2Zwiebeln
3Knoblauchzehen
4Tomaten (K: Passata oder Dosentomaten, 1 Dose)
2Essl.Getrocknete Tomaten (falls in Öl: abgetropft)
80mlOlivenöl
3-4Essl.Semmelbrösel
3StieleThymian
3StieleBasilikum
2Essl.Kapern
3Essl.Kalamata-Oliven
Pfeffer

Quelle

Essen &Trinken spezial - vegetarisch genießen 2016
Erfasst *RK* 23.06.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Auberginen waschen, putzen und in 2-3 cm große Würfel schneiden. Auberginen leicht mit Salz würzen, ca 5 Minuten ziehen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch in feine Würfel schneiden, Tomaten wasche, in feine Würfeln schneiden, dabei Stielansatz entfernen. Getrockente Tomaten grob hacken.

Auberginen mit Küchenpapier trocken tupfen, 70 ml Olivenöl in einer großen Pfanne oder gusseisernem Topf erhitzen und Auberginen von allen Seiten bei mittlerer bis hoher Hitze hellbraun anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zugebewn, 2 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten. Tomatenwürfel und getrocknete Tomaten zugeben, 10 Minuten kochen.

Zeit, die Nudeln ins kochende Wasser zu werfen!

Restliches Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Semmelbrösel darin goldbraun rösten, in ein Schüsselchen geben, mit gehackten Thymianblättchen und etwas Meersalz vermischen.

Nudeln abgießen, dabei etwa 100 ml Nudelwasser auffangen und ggf. unter die Pastasauce rühren. Kapern und Oliven grob hacken und zur Sauce geben. Basilikum zerrupfen, die Hälfte kommt direkt in die Sauce. Nudeln mit der Sauce vermengen und mit Thymian-Bröseln und Basilikumblättern servieren.

Kathi: Relativ schnell gemacht, sehr aromatisch - ein tolles Sommeressen (gleich 2 x in Ascona 16 gemacht).
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Mittwoch, Juni 08, 2016

Zu Besuch.. auf dem Markt in Domodossola und in Verbania

Schon fast zwei Wochen ist unser Urlaub nun schon wieder her - es bleiben schöne Erinnerungen und Bilder. Diesmal gings in altbekannte Gefilde - es war mal wieder Zeit für zwei Wochen Ascona im schönen Tessin. Die tolle Lage und die Nähe zu Bergen, wunderschönen Tälern, Flüssen mit weißen Kieseln, alte Dörfer mit anverfallenem Charme, aber auch die Nähe zu Italien sind alles so Pluspunkte..

Diesmal haben wir dem ziemlich gelobten Samstagsmarkt in Domodossola einen Besuch abgestattet. Nach Anblick des Preises für die Zugtickets nahmen wir Abstand von der Usprungsidee, den Weg dorthin mit der Bahn durchs Centovalli zu nehmen (ca. 80 SFr p. Person.. einfach ab Locarno!) und nahmen dann doch das Auto. Am See entlang ist das auch ziemlich entspannt, in Domodossola war es kein Problem, einen Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs zu finden.


Der Markt ist sehr italienisch - heißt viel Klamotten, Wäsche, Schuhe, Tischwäsche... nicht so sehr interessant für uns. Irgendwann fanden wir dann auch die Lebensmittel"abteilung" - die war aber recht überschaubar. Ein paar Stände mit Salami in allen Varianten und Käse, eingelegte Oliven, zwei Stände mit frischem Fisch (eher unpraktisch mitzunehmen..), drei, vier Stände mit Gemüse. Nach den Lobeshymnen hatte ich mir irgendwie mehr erwartet, so fiel auch der Einkauf eher klein aus.





Die Gassen von Domodossola sind wirklich hübsch und lohnen einen Besuch - nur würde ich dann fast einen Nicht-Markttag vorziehen, dann sieht man auch was von den Häuserfassaden und wird nicht durch die Straße geschoben.


Zahlreiche Cafés laden zum Verweilen ein, wir haben nur einen kleinen Kaffee im einzigen Hipster-Café (mit vielen veganen Optionen) Domodossolas genommen (da war halt Platz ;) ) und ein feines Eis bei Voglia di.. Gelato gegessen, dann gings auch schon wieder zurück.


Auf dem Rückweg haben wir in Verbania am Lago Maggiore Halt gemacht - und wurden mit reichlich Flair belohnt. Entspanner als Domodossola, da ohne Menschenmassen konnten wir hier durch die kleinen Straßen bummeln, die Fenster eines seeehr umfangreichen Haushaltswarenladens bestaunen (Mittagspause), Espresso für 1 Euro an Bars trinken und Italien pur genießen.





Wir wollten gern noch eine Kleinigkeit essen und meine Schwester bewies goldenes Händchen - sie fand für uns den etwas versteckt gelegenen Eingang von La Casera - erst ein Feinkostladen mit einem Himmel voller Schinken und grandioser Käseauswahl. Geht man an der Käsetheke vorbei öffnet sich das Gewölbe und macht Platz für Tische und Stühle inmitten von Weinflaschen. Hier werden vor allem Käse- und Wursplatten serviert. Und dazu Wein.. die Auswahl ist schier unermesslich, auch offen gibts wirklich viel zu probieren.




Wir nehmen die gemischte Platte (Schinken/Käse/Sott'Olio, also eingelegtes Gemüse) für 4 und sind begeistert. Qualitativ überzeugt alles, Trüffelschinken und ein cremig-würziger Käse, dessen Namen wir leider nicht kennen sind zum Niederknien gut. Die anderen wählen noch Dessert danach (etwas mächtig.. eine ordentliche Portion Mascarpone mit Nougatcreme oder Maronen..), ich bleib beim Kaffee. Angenehme Preise, schöne Atmosphäre und Qualität, die uns komplett überzeugt.

Den Trüffelschinken haben wir später für zu Hause noch gleich nachgekauft. Ein Besuch lohnt sich! (Findet übrigens auch Tripadvisor, da sind wir doch zufällig mal im bestbewertesten Lokal von Verbania gelandet..).


Toller Käse, Wurst, Schinken.. alles! Feinkostladen und Lokal
La Casera 
Piazza Ranzoni, 19
28900, Verbania 

.. als Veganer in Domodossola - schick-hipp eingerichtetes Café mit viel Grün
Sali e Pistacchi 
Piazza del Mercato 17 
28845 Domodossola 

Das Eis war auch sehr fein, auch wenns nur Schrottwaffeln gab ;)
Voglia di Gelato 
Piazza Chiossi 
28845 Domodossola 

Mittwoch, Juni 01, 2016

Teigtäschen mit Ziegenkäse, zweierlei Minze und Granatapfel-Tomaten-Vinaigrette

Was lange währt..  kennenlernen durfte ich dieses wunderbare Rezept bei einer Freundin - wir stellten dann fest, dass ich das Kochbuch (Greg & Lucys Malouf - Orientalisch vegetarisch) ja auch habe, nur war mir das Rezept bislang nicht ins Auge gesprungen - Frevel!


Also wollte ich mein Glück auch mal versuchen - ist ja doch etwas aufwändiger. Ich vereinfache mir das Rezept allerdings etwas, indem ich fertigen Nudelteig verwende (ich habe keine Pastamaschine) - das hat gut funktioniert und es bleibt noch genügend Arbeit übrig ;).

Die orientalischen Teigtäschen werden mit einer Mischung aus Feta, Ziegenkäse, Zitronenschale (reichlich), frischer und getrockneter Minze gefüllt. Eigentlich soll man dazu Kreise ausstechen, ich schneide Rechtecke, da bleibt kein Teig übrig und die Täschchen lassen sich auch so gut formen.


Die Teigtaschen habe ich dann eingefroren, so kann man ganz in Ruhe füllen, ohne dass evtl. hungriger Besuch schon mit den Füßen scharrt. Dazu die Teigtäschen portionsweise auf Lagen Alufolie anfrieren lassen, anschließend kann man sie in einen Gefrierbeutel packen.

Am Tag selbst ist das Gericht dann schnell zubereitet - die Täschen werden gekocht und warm mit einer Vinaigrette aus Tomaten und Granatapfelkernen vermischt. Das Ergebnis: eine aufregende und bombastische Kombination. Das Essen ist sommerlich-leicht und wird lauwarm gegessen. Würzig-frisch-säuerlich.. ich bin immer noch begeistert. Drum wird es hier auch verbloggt, obwohl die Fotos bzw. das Endfoto nix ist. Denn: genau, es war dunkel. Beide Male, als ich die Täschen für Gäste zubereitet habe. Beide Gastparteien waren übrigens höchst angetan.. also nicht abschrecken lassen, weder von der Zubereitung (erfordert etwas Übung und Zeit, ist aber kein Ding des Unmöglichen, wir formen ja quasi "Riesenmanti" bei der jede Profi-Manti-Zubereiterin vermutlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würde...) - es lohnt sich!

Teigtäschen (eine Art Manti) mit Ziegenkäse und zweierlei Minze mit Granatapfel-Tomatenvinaigrette



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Manti (Nudeltäschchen) mit Ziegenkäse und zweierlei Minze
Kategorien: Orient, Pasta, Vegetarisch, Salat, Gäste
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H TEIG
2-3Eier
1-2Essl.Olivenöl
250GrammItalienisches Weizenmehl 00, gesiebt und Mehl
-- zum Verarbeiten
1Teel.Meersalz und Salz zum Kochen
1Eiweiß mit 1 TL Wasser verquirlt
K: 1 Packung fertigen Nudelteig
H FÜLLUNG
1Teel.Butter
1Schalotte, sehr fein gewürfelt
250GrammZiegenfrischkäse (K: eher 150 g Ziegenfrischkäse,
-- 200 g Feta)
1/4Teel.Meersalz
Pfeffer
1Biozitrone: abgeriebene Schale
1/2Teel.Getrocknete Minze
2-3Teel.Minze, in Streifen geschnitten
H TOMATEN-GRANATAPFELDRESSING
2Rispentomaten, fein gewürfelt
1Schalotte, sehr fein gewürfelt
1Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
3Essl.Granatapfelkerne
1Zitrone: Saft
1Essl.Granatapfelsirup (Nar Ekcisi)
125mlOlivenöl
1/2Teel.Pul Biber

Quelle

Greg & Lucy Malouf - Orientalisch Vegetarisch
Erfasst *RK* 01.06.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Kathi: Ich schreibe hier meine Zubereitungsweise auf, sie weicht etwas vom Buch ab. Ich habe immer fertigen Nudelteig verwendet (Maultaschenteig von Bürger - die Menge langt für die oben angegebene Füllung, evtl. bleibt etwas Teig übrig). Die Täschen lassen sich gut im Vorraus machen und einfrieren (einzeln auf Lagen Alufolie vorfrieren, im gefrorerenen Zutand in einen Beutel packen.) Vor dem Servieren dann gefroren ins kochende Wasser geben. Bereits zwei Mal gemacht, die Taschen halten zusammen, geschmacklich sehr sehr gut.
Für das Dressing alle Zutaten bis auf die Chiliflocken mit einem Schneebesen verrühren. Kann bis zu 5 Tage aufbewahrt werden (K: immer frisch gemacht).
Für den Teig (so denn man ihn selber machen möchte) 2 Eier mit 1 EL Öl verquirlen. Mit Mehl und Salz in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Mit den Händen rasch zu einem Teig verarbeiten (ist er zu fest: + 1 Ei, 1 EL Öl, zu feucht: mehr Mehl). Den Teig mit den Knethaken auf niedriger Stufe 2-3 Min. kneten, bis alles gut verunbden ist. Auf die Arbeitsfläche geben und von Hand einige Minuten kneten, bis er sehr glatt und formbar ist. Den Teig in 2 Portionen teilen und in Frischhaltefolie wickeln, bei Raumtemperatur mind. 1 Std. ruhen lassen (im Kühlschrank bis zu zwei Tage haltbar).
Für die Füllung:
Butter in einem Topf zerlassen, Schalotte und Knoblauch darin langsam 8-10 Min. anschwitzen. Abkühlen lassen. Den Käse in eine Schüssel bröckeln. Zwiebelmischung und Minze, Zitronenschale, Pfeffer und Salz hinzugeben und mit einer Gabel vermengen.
1 Teigportion mit der Nudelmaschine bis zur zweitkleinsten Stufe verarbeiten, alternativ den Fertignudelteig aufschneiden, ein Stück abschneiden (ich habe mit Platten ca. 24 x 24 gearbeitet, weil das schön auf mein Schneidbrett passte), den Rest unter einem feuchten Tuch aufbewahren. Das Originalrezept sticht runde Kreise aus, ich mache das mit Quadraten. In Quadrate (ca. 6 x 6 cm) schneiden. Je etwa 1 TL Füllung in die Mitte der Quadrate geben. Die Ränder mit Eiweiß-Wassermischung bestreichen. Manti formen: Quadrat in die Hand nehmen und Seiten über der Füllung zusammendrücken (je zwei benachbarte Seiten über Eck und alles zusammen, s. Foto, die angestrebte Form ist eine Art 4-zackiger Stern). Fertige Manti auf ein weiteres Brett mit etwas Grieß legen. Portionsweise weiter verfahren, bis alle Füllung aufgebraucht ist.
In einem großen Topf reichlich Salzwasser aufkochen und die Teigtäschchen darin portionsweise (also ich hab alle auf einmal gekocht..) ca. 3-4 Minuten (direkt aus dem Tiefkühler evtl. etwas länger) kochen lassen, bis sie weich sind. Mit einem Schaumlöffel in eine vorgewärmte Schale geben. MIt dem Granatpfeldressing beträufeln (bei mir eher begießen), mit den Chiliflocken und etwas frischer Minze bestreuen und sofort servieren.
Kathi: Der Hammer! Der Aufwand lohnt sich - die Füllung schmeckt nach Sommer und frisch-würzig. Das Dressing ist spannend - das ganze Gericht ist was Besonderes und macht was her, lässt sich dabei super vorbereiten. Mantis machen dauert bei mir ca. 1,5 Std. Dazu schmeckt z.B. ein Kräuter-Linsensalat.
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Donnerstag, April 28, 2016

Ausflug: Eremitage Arlesheim

Altbekannt hier - wenns wenig Gekochtes zu Sehen gibt, gibts immerhin ein paar Ausflugsbilder. Letzten Sonntag haben wir die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und endlich mal die Eremitage in Arlesheim angeschaut - den größten englischen Landschaftsgarten der Schweiz. So wahnsinnig riesig ist er gar nicht, aber mir hat der verwunschene Ort sehr gut gefallen - so viel zu entdecken, immer wieder kleine Treppchen, Grotten, Inschriften. Die kurzen Sichtachsen gaukeln vor, man sei (fast) ganz alleine hier..


Oben auf dem Berg thront die Burg Birseck, die Ruine kann von Mai bis Oktober mittwochs und sonntags besichtigt werden - da waren wir noch ein bisschen früh dran. Die Eremitage erstreckt sich über den Hügel der Burg und drumherum.






Für diejenigen, die noch etwas laufen möchten (mich z.B. ;) ): Um die Eremitage herum befinden sich einige Spazierwege (z.B. könnte man den Spaziergang fast zu einer kleinen Wanderung zum Restaurant Schönmatt ausweiten, wir drehten ob des sich wechselnden Wetters allerdings kurz vorher ab).

Außerdem sehenswert in der Nähe: die antroposophischen Bauten rund ums Goetheanum in Dornach und wer lieber Gotteshäuser anguckt: am Dom in Arlesheim kommt man quasi sowieso vorbei.
Wir haben auf P1 in Arlesheim geparkt (sonntags sogar kostenlos), dann spaziert man ganz gemütlich in ca. 20 Minuten zur Eremitage.

Mittwoch, April 27, 2016

Schnelles Linsencurry mit Spinat

Das aktuelle Wetter lässt einen eher nach warmen Eintöpfen und Suppen hungern als nach luftig-leichten Frühlingsgerichten. Dazu wartete noch Spinat im Kühlschrank auf die Verarbeitung und Zeit ist feirabends halt immer Mangelware.. also gabs ein schnelles Linsencurry mit Spinat. Linsen gehen hier immer sehr gut, rote Linsen kochen praktischerweise sehr schnell, also auch Feierabendtauglich. Noch tauglicher, wenn man in der Mittagspause schonmal ein bisschen was vorbereiten kann - aber auch ohne diese Zeit sollte das Essen in ca. 30-45 Minuten auf dem Tisch stehen.

Inspiration gabs von hier und hier - das sind ja alles keine Neuerfindungen. Uns hat meine Variante aber so gut geschmeckt, dass ich sie hier dann doch festhalten möchte - fürs nächste Mal "was koch ich denn bloß heute abend..?"

Ich habe dem Curry noch etwas mehr Würzung verpasst: Zitronengras (war vom Thai-Curry kochen noch übrig..), Ingwer, geröstetes Currypulver aus Sri Lanka, Kurkuma, Limettensaft und.. etwas crossover: Baharat. Hat alles sehr schön harmoniert, ich mag die zitronige Frische, das hebt das Herzhafte der Linsen und das Erdige vom Salat. In die gleiche Richtung gehen die Tomaten - die standen halt auf der Fensterbank und (genau..) mussten weg. Dazu ein Klecks Joghurt und ein paar Chiliflocken, dann sieht das alles sogar ziemlich ansprechend aus. Daumen hoch!

Linsencurry mit Spinat


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linsencurry mit Spinat
Kategorien: Curry, Vegan, Vegetarisch, Eintopf, Schnell
Menge: 4 Portionen

Zutaten

3-4Möhren
1Zwiebel
3-4cmIngwer; ca.
1StangeLauch
200GrammRote Linsen
Ghee oder Olivenöl
1/2-1Rote Chilischote
2StangenZitronengras
1-2Teel.Kurkuma
1Teel.Baharat
1-2Teel.Currypulver (K: geröstetes aus Sri Lanka)
750mlGemüsebrühe
250GrammSpinat
100GrammCocktailtomaten
1Limette (Saft)
Salz
H ZUM SERVIEREN
(Soja)Joghurt
Pul Biber

Quelle

nach einer Idee von Kochkarussel
Erfasst *RK* 27.04.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Möhren schälen und würfeln. Zwiebel putzen und würfeln. Lauch putzen und in Halbringe schneiden. Ingwer fein hacken. Zitronengras mit dem Messerrücken faserig klopfen.

Etwas Ghee oder Öl in einem schweren Topf erhitzen, Zwiebel und Lauch glasig dünsten. Anschließend Möhren und Ingwer dazugeben, ca. 3-4 Minuten anbraten. Die Gewürze dazugeben und kurz mitbraten, Linsen zugeben. Mit Gemüsebrühe auffüllen, Zitronegrasstängel zugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Bis hierher kann das Curry auch gut vorbereitet werden. Dazu einfach vom Herd nehmen, abkühlen lassen und später erneut erhitzen. Dann zerfallen die roten Linsen zwar mehr, aber dafür gibts abends fixes Abendessen!

Sonst einfach so weitermachen: Spinat putzen und schleudern, falls die Blätter sehr groß sind evtl. mal grob durchhacken. Zitronengrasstängel aus dem Curry fischen. Spinat zugeben und ca. 3-5 Minuten weiterköcheln, bis die Blätter zusammengefallen sind. Tomaten waschen, je nach Größe halbieren oder vierteln, mit ins Curry geben. Mit reichlich Limettensaft, Salz und ggf. noch etwas Chiliflocken abschmecken.

Mit einem Klecks Joghurt und etwas Pul Biber servieren.

Kathi: Würzig-aromatisch und bauchwärmend. Zitronengras hatte ich grad da, das gibt eine schöne frische Note, kann man aber natürlich auch weglassen. Statt Baharat kann man natürlich auch etwas Koriander/Kreuzkümmel/scharfes Paprikapulver nehmen.
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Mittwoch, April 13, 2016

Rundes Glück: Spinat--Ricotta-Knödel mit Salbeibutter

Normalerweise klicke ich höchst selten mal auf eines der zahlreichen Rezepte, die mir Facebook via Kochgruppen so präsentiert, hier hab ichs getan - und nicht bereut ;). Bei mein leckeres Leben bin ich über Spinat-Ricottaknödelchen gestolpert. Das wurde dann spontan fürs Wochenende auf den Plan gesetzt.

Zusätzlich zum Spinat (bei mir leider nur TK-Ware) hat sich noch ein dicker Bund Bärlauch mit in die Knödel geschmuggelt, die Knoblauchnote passte hervorragend zum frisch-zitronigen.
Anfangs hatte ich etwas Bedenken, dass der Knödelteig zu fest und trocken wäre - doch nach etwa 10 Minuten Quellzeit (abgedeckt) ließen sich problemlos Knödel formen.

Naja, und gegen Salbei-Knoblauchbutter kann ja nun wirklich niemand was sagen, oder? Serviert mit Parmesan, gebratenen Kirschtomaten und Pinienkernen ein rundum glücklich machendes Frühlingsessen. Foto war eher so zu Dokumentarzwecken, dann hats uns doch so gut geschmeckt, dass es hier verewigt wird. Danke fürs Rezept!

Spinat-Ricotta-Knödel mit Salbeibutter


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spinat-Ricotta-Knödel mit Salbeibutter
Kategorien: Vegetarisch, Frühling, Knödel
Menge: 4 Portionen

Zutaten

5Altbackene Semmeln (oder ein Baguette )
250-300GrammSpinat, frisch oder TK (K: TK, + 50 g Bärlauch)
1Zwiebel
2Knoblauchzehen
50GrammParmesan, frisch gerieben
1Ei
250GrammRicotta
50GrammMehl
Abrieb 1/2 Bio Zitrone
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Olivenöl zum Anschwitzen
H FÜR DIE BUTTER
2-3Knoblauchzehen
100GrammButter
1HandvollSalbeiblätter
1Rispe Cocktailtomaten
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Chiliflocken, nach Belieben
H ZUM BESTREUEN
1HandvollPinienkerne
1HandvollParmesan, frisch gerieben
H FÜR DEN SALAT
3HandvollFrische Spinatblätter (oder Rucola..)
1Teel.Dijon Senf
1Teel.Honig
6Essl.Olivenöl (ich nehme dieses)
4Essl.Himbeeressig (ich nehme diesen)
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Quelle

https://meinleckeresleben.wordpress.com
Erfasst *RK* 13.04.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für die Knödel
Das Brot in kleine Würfel schneiden. Knoblauch und Zwiebel hacken. In etwas Olivenöl glasig anschwitzen. Spinatblätter zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spinat grob hacken und zu den Brotwürfel geben.
Den Parmesan, das Ei, Ricotta, Mehl und Zitronenabrieb auch zu den Brotwürfel geben und alles mit den Händen gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Abdecken und ca. 10 Minuten quellen lassen.
Mit feuchten Händen ca. 12 Knödel formen.
Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Hitze reduzieren und die Knödel ca. 20 Minuten leicht darin ziehen lassen (das Wasser darf nie kochen).
Für die Butter Knoblauch in Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen und den Knoblauch leicht darin anschwitzen. Salbei und die Cocktailtomaten zugeben und ebenfalls darin anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chili würzen.
Wenn die Knödel fertig gegart sind, aus dem Wasser nehmen (mit einem Siebschöpfer) und in der Butter schwenken. Die Knödel anrichten, mit der Butter beträufeln und mit ein paar Pinienkerne und Parmesan bestreuen.
Für den Salat:
Spinat waschen und abtrocknen. Für die Vinaigrette Senf mit Honig verrühren. Essig unterrühren. Salz und Pfeffer zugeben und zuletzt das Olivenöl unterrühren. Den Salat damit marinieren und anrichten.
Kathi: Mit TK-Spinat (im Topf mit etwas Brühe auftauen lassen, etwas abkühlen lassen und zur Knödelmasse geben) und ca. 50 g in Streifen geschnittenem Bärlauch gemacht. Schmecken schön frisch-zitronig. Gute Kombi mit der Salbeibutter und Kirschtomaten. Nach etwas Quellzeit ließen sich die Knödel gut formen, ich hatte anfangs etwas Bedenken, ob es zu wenig Flüssigkeit ist - dann ggf. noch etwas vom Spinatsud hinzugeben.
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Spaziergang durch erwachende Weinberge bei  Istein mit viel Saharastaub in der Luft (vor ca. 2 Wochen)


Montag, März 14, 2016

Guten Morgen Knusper-Müsli

Ich bin kein ganz regelmäßiger Müsliesser morgens, aber wir haben so unsere Phasen. Meistens viel Obst (Apfel, Granatapfel + x), Flocken, Joghurt, evtl. ein paar Nüsse. Nun war ich letztens arbeitsmäßig mal wieder in Hotels untewergs und habe dort das gute alte Knuspermüsli wiederentedeckt. In den meisten gekauften ist leider ziemlich viel, was ich nicht so gern in meinem Müsli habe, allen voran Unmengen an Zucker.

Meins kommt auch nicht ohne aus, es ist ja auch die Luxus-Gute-Morgen-Variante. Dekadent - mit Ahornsirup, verschiedenen Flocken, Nüssen, Saaten und Trockenfrüchten (uuund, wichtig für Herrn Kochfrosch: Ohne Kokosflocken. Die könnt ihr aber gerne hinzufügen, wenn ihr sie mögt). Aromatisiert mit etwas Zimt und Zitronenschale - und anschließend im Ofen gebacken. Hier sollte man ein bisschen ein Auge auf das Müsli werfen, v.a. die Früchte sollten nicht zu dunkel werden (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: bei mir gabs Datteln, Aprikosen, Rosinen, Sauerkirschen und Cranberries). Bei der Vorgehensweise habe ich mich am Knusper-Granola aus Anna Jones a modern way to eat angelehnt, die Zutaten habe ich nach Lust und Laune variiert.

Ziemlich einfach, ziemlich knusprig, genau die richtige Süße - ziemlich gut! Schmeckt herrlich auf gutem Joghurt und etwas frischem Obst (oder auch: Obstpüree/sauce).

Gute Morgen Knusper-Müsli


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Guten Morgen Knusper-Müsli
Kategorien: Müsli, Frühstück
Menge: 700 G

Zutaten

7Essl.Ahornsirup
150GrammKernige Haferflocken
150Gramm5-Kornflockenmischung (oder z.B. Quinoaflocken)
80GrammSaaten: z.B. Kürbis- und Sonnenblumenkerne (K
-- 1:1)
150GrammNüsse, gehackt (K: Mandeln, Pecannüsse gehen
-- auch gut)
4Essl.Buchweizen
1Zitrone; die abgeriebene Schale
2Teel.Zimt
100GrammRosinen (K: Rosinen, Cranberries, Sauerkirschen)
100GrammTrockenfrüchte, grob gehackt (K: Aprikosen,
-- Datteln)

Quelle

nach a modern way to eat - Anna Jones
Erfasst *RK* 14.03.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Backofen auf 190°C vorheizen. Haferflocken, restliche Flocken, Saaten, Buchweizen und Nüsse zusammen mit der Zitronenschale und dem Zimtpulver in einer großen Schüssel vermischen, mit Ahornsirup begießen und gut vermengen. Auf zwei leicht gefettete Backbleche (K: Backpapier, leicht geölt) geben und ausbreiten. Im Ofen etwa 20 Minuten backen (K: in meinem Ofen eher 15 Minuten). Alle 5 Minuten gründlich durchmischen.

Nach 20 (15) Minuten das Trockenobst hinzufügen und weitere 10 Minuten backen, bis die Trockenfrüchte eine klebrig-saftige Konsistenz annehmen (K: das taten sie bei mir eher nicht, aufpassen, dass die Früchte nicht zu dunkel werden!). Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. In ein dicht verschlossenes Glas abfüllen.

Schmeckt sehr gut zu Joghurt und frischen Früchten.

K: Zusammenstellung nach meinen Vorlieben und Vorhandensein, Idee stammt aus a modern way to eat. Immer mal wieder in den Ofen gucken, das Müsli soll knusprig, aber nicht verbrannt sein (v.a. die Trockenfrüchte im Blick behalten!). Ergebnis ist ein sehr knuspriges Müsli mit angenehm zurückhaltender Süße!
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Donnerstag, Februar 18, 2016

Matcha-Tiramisu

Und nochmal ein Rückblick aufs Chinesische Neujahrsfest bei Valentin und Anna - diesmal in Form der Nachspeise. Die Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen - die beiden hatte in Japan öfter Desserts mit Matcha serviert bekommen und eigentlich ists ja auch hier nichts Neues. Ich persönlich habe allerdings noch nie Matchapulver verarbeitet (bin bei Grüntees etwas speziell und liebe nicht alle Geschmacksnoten..) - aber meinte, das kriegen wir schon hin! Letztendlich hat mir die Kombi so gut gefallen, dass ich mir noch ein paar Gläschen zum Fotografieren geschnappt habe und das Rezept hier notiere.


Da wir den Biskuitteig auch schon mit Matchapulver aromatisieren und einfärben wollten, haben wir ihn selbst gebacken - als Basisrezept habe ich mich dabei an den Biskuitteig meiner Olé-Olé-Rolle gehalten. Die irgendwoanders vorgeschlagenen 3 EL Matcha waren dann etwas viel - der Biskuit wird dadurch schon ziemlich dunkel und ich musste für die Konsistenz auch noch ein Ei extra zugeben - ich habe die Mengen im Rezept unten angepasst. Riecht schonmal deutlich nach Matcha und sieht..  irgendwie sumpfig aus ;).

Aus dem Teig haben wir Kreise passend für unsere Dessertgläser ausgestochen, die klassische Tiramisucreme wird ebenfalls mit Matchapulver nach Lust und Geschmack eingefärbt. Bei unserer kam der Geschmack schon eindeutig durch. Dann etwas Creme - Biskuit, mit Espresso tränken (dann wird sowieso alles noch dunkler..) - Creme - Biskuit + Kaffee - Creme in Gläschen schichten. Ein paar Stunden kalt stellen, dann zieht das Dessert nochmal richtig durch. Vor dem Servieren mit etwas Kakao oder Matcha bestreuen und genießen. Ich mochte die Kombi aus herbem Kaffee, süßer Creme und Matcha ganz gerne und war ziemlich positiv überrascht. Schöne Idee für ein asiatisch inspiriertes Dessert!

Matcha-Tiramisu


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Matcha-Tiramisu
Kategorien: Dessert
Menge: 14 Kleine Desserportionen bzw. 6 große Portionen

Zutaten

H BISKUIT
60GrammMehl
45GrammSpeisestärke
1 1/2Teel.Weinsteinbackpulver
100GrammZucker
Salz
4Eier (M)
1-2Essl.Matchapulver (K: etwas weniger tuts auch)
H CREME
500GrammMascarpone
125mlEspresso
4Eigelb
2Eiweiss
120GrammPuderzucker
20mlAmaretto
2Teel.Matchapulver
H ZUM BESTÄUBEN
3Essl.Kakaopulver oder
Matchapulver

Quelle

aus zwei Rezepten zusammengebaut (Mamas Tiramisu/
Biskuitboden)
Erfasst *RK* 15.02.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Den Biskuit backen:
Mehl, Matchapulver, Stärke und Backpulver mischen. Zucker, 1 Prise Salz und Eier am besten mit der Küchenmaschine (oder mit den Quirlen eines Handrührers) 8 Minuten cremig-weiß aufschlagen. Mehlmischung in 3-4 Portionen auf die Eimasse sieben und mit dem Schneebesen locker unterheben. (K: mit etwas viel Matchapulver gemacht, danach war der Teig zu fest, drum ein 4. Ei cremig geschlagen und untergehoben, Rezept nun angepasst). Der Teig soll eine grüne Farbe haben.

5 Teigkleckse auf ein Backblech geben, Backpapier drauflegen (so verrutscht es nicht) und Eimasse möglichst gleichmäßig ca. 30x40 cm groß auf das Papier streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 190°C auf der zweituntersten Schiene 9-10 Minuten backen.
Ein sauberes Geschirrspültuch mit 1 EL Zucker möglichst gleichmäßig bestreuen, so bleibt der Biskuit später nicht kleben. Biskuit mit dem Backpapier vom Blech nehmen und auf das Küchentuch stürzen. Backpapier mit kaltem Wasser bepinseln, nach ca. 20 Sekunden vorsichtig abziehen. Biskuitplatte vollständig abkühlen lassen.

Für die Creme:
Eigelb, Puderzucker und Amaretto zu einer dicklichen Creme schlagen. Mascarpone und Eimasse vermischen (nicht mit dem Rührgerät, nur mit dem Schneebesen, sonst wird die Creme evtl. zu flüssig!) Matchapulver unterrühren. Sreifgeschlagenes Eiweiss unter die Mascarpone-Creme heben.
Aus dem Biskuitteig mit einem geeigneten Glas 28 Kreise ausstechen. Espresso kochen. Das Dessert schichten: Klecks Creme - Biskuit, mit Espresso beträufeln, der Biskuit soll nicht schwammig werden. Darauf wieder Creme, Biskuit - Kaffee - Creme. Kalt stellen und 2-4 Stunden ziehen lassen. Vor dem Servieren nach Geschmack mit Kakao oder Matchapulver bestreuen.

K: Zur chinesischen Neujahrsparty bei Anna und Valentin gemacht, deutlicher Matchageschmack, passte aber sehr gut. Nicht zu süß. Ergab 14 kleine Gläser voll.
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Der Glücksdrache ist schon ganz scharf drauf!


Mittwoch, Februar 17, 2016

Happy New Year! - Glückskekse

Als die Einladung von lieben Freunden zum Chinesischen Neujahrsfest ins Haus flatterte haben wir uns sehr gefreut - eine ziemlich gute Ausweichoption, nachdem das sonst traditionell zusammen verbrachte Silvester dieses Jahr auf Grund von ziemlichen vielen Kilometern zwischen uns ins Wasser fiel.


Und ich wusste auch ziemlich schnell, was ich mitbringen wollte - Glückskekse! Das die nicht ganz einfach selbst zu backen sind, wusste ich bereits. Aber hey - neues Jahr, neue Herausforderungen!

Eine Rezeptrecherche im Internet bescherte mir v.a. zwei Basisrezepte - eins ohne Butter (von Enie backt) und eins mit Butter (von hier). Das zweite habe ich öfter gefunden, auch mit erfolgreichen Fotos. Auch New Kitch on the Blog hat dieses Rezept verwendet. Von Enies Variante klau ich mir das Rauchsalz (ich schmecks letztendlich nicht raus, aber es rundet das Ganze evtl. noch etwas ab) und ich gönne dem Teig noch etwas hausgemachten Luxus-Vanilleextrakt.

Los gehts! Als erstes druckt man oder beschreibt man Papierstreifen mit Glückwünschen oder sehr weisen Weisheiten. Wenn man grad nicht furchtbar originell ist google man nach Glückskeks Sprüchen und wird fündig :).


Dann kommt der schwierigere Part - das Backen und Falten der Kekse..


Erkenntnisse der Aktion:
- Übung macht den Meister!
- nicht mehr als zwei oder drei Kekse gleichzeitig backen, der dünne Biskuitteig wird sonst zu schnell hart und lässt sich nicht mehr falten.
- Backt man den Rand am Anfang zu braun, ist der Keks zu trocken und hält nicht mehr zusammen.
- In allen Rezepten steht "über eine Tasse knicken" - das hat kaum funktioniert, ich hatte mehr Erfolg, wenn man mit einem Finger die Mitte der Längkante etwas nach oben zieht und mit der anderen Hand die Außenkanten nach innen drückt - so bekommt der Keks diesen kleinen Hubbel in der Mitte und lässt sich etwas besser biegen.
- Anschließend den Keks in einer Muffinform auskühlen lassen, so behält er besser die runde Form.
- Gegen Ende der Backaktion habe ich die Oberseite des gebackenen Kekses nach innen gefaltet, das hat besser geklappt, als andersherum.
- für den besseren Knusperfaktor habe ich die fertigen Kekse nochmal 2-3 Minuten je Seite gebacken.

Wie man hier sieht habe ich auch ein Herz für hässliche Glückskekse - die schönsten 13 habe ich für die Party verwendet, über den Rest freuten sich die Arbeitskollegen :). Am Ende waren sie etwas schöner, wenn man also sehr perfektionistisch veranlagt ist, plant man von Anfang an besser das doppelte Rezept ein..


Und weil ich die Kekse nicht lose transportieren wollte und ich gern Dinge hübsch verpacke, habe ich die Kekse in Tütchen gepackt (wer fertige Tütchen hat nimmt die, wer nicht nimmt Butterbrotpapier und Tesafilm zur Hand wie ich..), beschriftet und mit Masking Tape verschönert.

Machten sich richtig schön als Tischdeko!


Gesschmacklich waren die Kekse übrigens ne Wucht. Knusprig, vanillig - die Arbeitskollegen befanden, mit dem Rezept könne man ja auch gut normale runde Kekse backen - recht haben sie! Könnte ich mir auch gut als nur etwas rund gebogene Eiswaffeln vorstellen.

Glückskekse


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Glückskekse
Kategorien: Party, Keks
Menge: 20 Stück

Zutaten

3Eiweiß
2Messersp.Rauchsalz
60GrammPuderzucker
60Mehl
1/2Teel.Vanilleextrakt
40GrammButter
H SPRÜCHE
20Glückssprüche, gefaltet; ca.

Quelle

nach www.marionskochbuch.de
Erfasst *RK* 11.02.2016 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Butter zerlassen, aber nicht bräunen. Die Eiweiße schaumig, aber nicht ganz fest schlagen. Salz und gesiebten Puderzucker unterrühren. Mehl daraufsieben und zusammen mit der Butter zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten, Vanilleextrakt unterrühren.

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen, entweder auf die Rückseite Kreise mit Durchmesser ca. 7 cm aufs Papier zeichnen oder frei Hand Teig zu dünnen Kreisen auf dem Papier verstreichen (ca. 1 TL pro Kreis). Aufpassen, damit der Rand nicht zu dünn wird - möglichst gleichmäßig arbeiten. Nicht mehr als drei Kreise gleichzeitig machen. Für ca. 5 Minuten auf mittlerer Schiene backen, der Rand bräunt gerade so.

Die Teigkreise mit einem scharfen Messer vom Papier lösen, die vorher vorbereiteten gefalteten Zettelstreifen neben die Mitte legen und zu einem Halbkreis falten (ich habe festgestellt, es klappt besser, wenn man die Oberseite der Kreise als Innenseite nimmt). Gut festdrückenl, dabei möglichst schon einen Knick in die Längsseite biegen. Evtl. über einer Tasse biegen. Den fertigen Keks zum Auskühlen in eine Muffinform oder ein Pastel-de-Nata-Förmchen legen. Mit den restlichen Kreisen genauso verfahren.

Nacheinander alle Kekse backen. Anschließend die fertigen Kekse nochmal für ca. 2-3 Minuten auf jeder Seite im Ofen backen, damit sie wirklich knusprig werden. Auf einem Gitter abkühlen lassen.

K: Der Teig schmeckt sehr sehr gut, Kreise lösen sich auch gut vom Papier - das Falten geht so lala.. zum Schluss die Oberseite nach innen genommen, dann ging es etwas besser. Wenn der Teig schon zu braun (zu trocken) am Rand ist, halten die Kekse nicht mehr aufeinander. Übung macht den Meister! Papier: Wasserfesten Stift verwenden. Der Papierstreifen wird ziemlich fettig, war bei dem guten Druckerpapier mit 100g/m2 aber kein Problem.
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