Montag, April 14, 2014

Unterwegs in der Fränkischen Schweiz: Von Leiten und Lamas

Das herrliche Frühlingswetter lockte uns am Wochenende mal wieder Richtung Fränkische Schweiz. Hängen geblieben sind wir dann in Thuisbrunn, einem kleinen Ort in der Nähe von Gräfenberg. Es gibt zahlreiche Wandermöglichkeiten - wir entscheiden uns eher für einen Spaziergang. Der Leitenweg führt in einem schönen Rundweg über verschiedene Leiten (steile Trockenhänge mit Magerrasen), durch Täler und über karge Wiesen mit Schlüsselblumen, vorbei an blühenden Kirschbäumen und sprießenden Linden. Mit Blick auf Kirchturm und Burgruine. Schon schön hier!





Spazieren gehen macht hungrig (tolle Ausrede, was? Eigentlich hatten wir schon anfangs Lust auf Kuchen..) - wir praktisch, dass es in Thuisbrunn eine ganz besonders nette Einkehrmöglichkeit gibt: Die Lamahütte.



Wir waren vor etwa drei Jahren schon mal hier und genossen im kleinen Garten selbstgebackenen Kuchen. So auch heute - die Hütte ist klein, der Garten voll, ab 14 Uhr gehts los - ein bisschen  Geduld muss man mitbringen, dann aber gibts fränkische Saftschorle, selbstgebackenen Kuchen (wenns aus ist, ists aus) oder Kaffee, der der Einfachheit halber in der Thermoskanne auf den Tisch gestellt wird. Hipsterschick sucht man hier vergebens, dafür kommt die Milch vom Bauern zwei Dörfer weiter (in Thuisbrunn gibt es seit einigen Jahren keinen Milchbauern mehr), das Obst für den Kuchen stammt aus dem eigenen oder benachbarten Garten und sogar das Mehl wird ganz gezielt bei einer lokalen Mühle eingekauft. Alles sehr entspannt und naturnah. Die Lamas, die einem beim Kuchen essen nur mäßig interessiert zugucken, kann man sich übrigens auch zum Wandern ausleihen.


Lamahütte
Thuisbrunn 5
91322 Gräfenberg

offen Samstag und Sonntags ab 14 Uhr (vermutlich nicht das ganze Jahr, genauere Infos habe ich aber nicht)
Parkmöglichkeit gibts an der Kirche

Mittwoch, April 09, 2014

Futter: Linsen-Gemüse-Salat mit Kürbiskernöl

Wird Zeit, dass es hier mal wieder was zu Futtern gibt. Wird vermutlich zwar nur ein kurzes Zwischenspiel (es stehen ein paar Veränderungen ins Haus..), aber ich kann euch ja trotzdem teilhaben lassen, was hier so auf den Tisch kommt. Nicht besonders originell, aber immer wieder gern im Hause Kochfrosch gegessen: Linsensalat. Diesmal in einer Variante mit fein gewürfeltem Wurzelgemüse (der Staudensellerie musste weg, eigentlich der Anlasse für diesen  Salat) und herbaromatischem Kürbiskernöl.


Den eigentlich vorgesehenen Speck habe ich durch diese weicheren getrockneten Tomaten ersetzt, die geben auch Salz und Würze ab. Dafür gabs noch die letzten Restchen Parmaschinken in zerupfter Form als kleines Topping. Frische Petersilie gabs nicht, daher haben wir Kresse genommen - gibt dem sonst nicht sonderlich frühlingshaften Salat einen frühlingshaften Anstrich, wobei ich geschmacklich vermutlich Petersilie vorziehen würde.

Egal, uns hats gut geschmeckt. Schön als Vorspeise oder kleines lauwarmes Abendessen.
Anmerkung: Schmeckt durchgezogen noch viel besser - getestet als Mittagessen in der Lunchbox am nächsten Tag. Lässt sich also auch sehr gut vorbereiten, ggf. auch nochmal leicht anwärmen, ist aber nicht nötig.

Linsen-Gemüse-Salat mit Kürbiskernöl


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Linsen-Gemüse-Salat mit Kürbiskernöl
Kategorien: Vorspeise, Gemüse, Linsen, Salat, vegetarisch
Menge: 4 bis 6 Pers.

Zutaten

150GrammLe-Puy-Linsen (K: Belugalinsen)
50GrammMöhren; in winzigen
Würfelchen
50GrammSellerie; in winzigen
Würfelchen
50GrammLauch, Weißes und
Hellgrünes; in winzigen
Würfelchen
2Schalotten; in winzigen
Würfelchen
75GrammBacon; in feinen Streifchen (K: weggelassen)
1Essl.Butter
Salz
Pfeffer
2Essl.Balsamico-Essig; bis 1/2
Mehr (K+ 1 EL Rotweinessig)
1Essl.Kürbiskernöl
10Cocktailtomaten
Petersilie; gehackt (K: Kresse)

Quelle

Menü des Monats
GBV Geiersthal
November 2001
erfasst von Petra
Holzapfel

Zubereitung

In einem kleinen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Sellerie- und Möhrenwürfelchen hineingeben, 1 Minuten garen, dann die Lauchwürfelchen dazugeben und weitere 30 Sekunden kochen, alles durch ein Sieb geben, kurz kalt abbrausen und abtropfen lassen.
Die Tomaten überbrühen, häuten, vierteln und entkernen. 8 Viertel fein würfeln.

Die Linsen unter kaltem Wasser abspülen und in leicht gesalzenem Wasser in etwa 20-30 Minuten bissfest garen. Auf ein Sieb schütten, abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.

Den Speck mit der Butter in einer Pfanne knusprig braun auslassen, dann die Zwiebeln und Gemüsewürfelchen dazugeben und kurz durchschwenken.
Den Pfanneninhalt mit den warmen Linsen vermischen, Essig und Öl dazugeben, abschmecken.
Den Linsensalat auf Teller verteilen, die Tomatenwürfelchen auf den Salat geben, die übrigen Viertel drumherum dekorieren, mit etwas gehackter Petersilie bestreuen.

K: Bacon durch softgetrocknete Tomaten ersetzt. Den lauwarmen Salat mit Kresse und ein paar Restchen Parmaschinken serviert - passt gut zusammen. Die Menge bezieht sich auf den Salat als Vorspeise.
=====

Montag, März 24, 2014

Brasilien zu Besuch

Schon wieder nichts zu Essen hier, dafür ist gerade viel zu viel los und ich viel zu wenig zu Hause. In den vergangenen zwei Wochen standen immerhin Besuche in München, Dresden und wieder München auf dem Programm. Dort konnte ich Ende letzter Woche dann auch meine brasilianische Gastschwester Lívia in die Arme schließen, die zusammen mit ihrem Freund zum ersten Mal Deutschland besucht. Bald 13 Jahre ist der Beginn meines Austauschsjahr her, vor 4 Jahren haben wir uns zuletzt in Brasilien (mit dem Tag Brasilien findet ihr weiter unten ein paar Beiträge von damals) gesehen.

Zusammen haben wir einen Tag in München verbracht, die Sonne im englischen Garten genossen, Eisbachsurfern zugeschaut, die Allianzarena besucht, sind auf den alten Peter gestiegen und haben abends ganz ordentlich im Zwickl gegessen (ein erster Vortest im Wirtshaus in der Au konnte mich  leider nicht vollständig überzeugen).


Am nächsten Tag gings dann in den Bayerwald, wo es eine weitere Premiere gab: Der erste Schnee in Lívias Leben (wir haben grad so noch das Ende der Skisaison auf dem Arber erwischt, beschränkten uns allerdings aufs Gipfelkreuz erklimmen und Einkehren ;) ). Danach gabs Kuchen bei Mama und Papa auf der Terasse und abends das lang ersehnte Abendessen (ja, Mamas Ruf reicht bis nach Brasilien..)





Weiter im Touriprogramm: Leider ist auch schon wieder Abschied nehmen angesagt und ich fahre mit den beiden erst nach Regensburg und anschließend noch nach Rothenburg ob der Tauber. Mit internationalem Besuch kommt man so auch mal in den Genuss deutscher Touristenattraktionen ;). Hat sich aber doch gelohnt - bei eher trübem, kalten Wetter präsentiert sich Rothenburg fast leer und sehr sehenswert. Die Brasilianer flippen jedenfalls fast aus ;).




Fürs Abendessen daheim in Erlangen sorgte Herr Kochfrosch vorbildlich und so geht der Abend mit einem fränkischen Biertest zu Ende... am nächsten Morgen geht die Reise für Lívia und Luis nach Berlin weiter. Ich hoffe, es dauert keine vier Jahre bis zum nächsten Wiedersehen!


Donnerstag, März 13, 2014

Sonniger Sonntag

Was für ein März!
Hier ist gerade insgesamt viel los, ich bin viel unterwegs und wenig zu Hause. Also nur ein paar Impressionen vom wunderschönen letzten Märzsonntag. Kaum zu glauben.

Unterwegs in Cadolzburg






Anschließend über einen Flohmarkt stolpern. Wieso hab ich eigentlich nicht zugeschlagen?



Und die Sonne im Manhattan Garten mit Schoko-Himbeertarte genießen.


Auf dem Heimweg: Go tapferer Krokus, go! Mach weiter so März, ist gut so.


Dienstag, März 04, 2014

Sehr schnelle Küche: Avocado mit Zwiebelvinaigrette

Heute mal wieder was aus der Rubrik: Sehr einfach, sehr schnell, sehr lecker. Eine meiner Lieblingsrubriken ;). Egal ob man hungrig von der Arbeit kommt oder sonst eigentlich viel zu tun hat und der Magen schon knurrt - passt immer. Außerdem gabs hier schon lang keine Avocados mehr.

Deshalb hier eins meiner derzeitigen Lieblings"rezepte" - Avocado mit einer Zwiebelvinaigrette. Als netter Farbtupfer auf dem Brotzeittisch, als Vorspeise (für die Fleischesser - schöner geräuchter Schinken passt gut dazu!) oder als Unterlage für Tomatenscheiben / Rucola / was auch immer - schmeckt würzig-süßlich-säuerlich und einfach gut.

Das Rezept hat meine Mutter mal erfasst, ich habs jetzt wieder ausgegraben und kann es nur empfehlen. Die feingehackte rote Zwiebel darf etwa 10 Minuten in Essig (ich nehm gerne eine Mischung aus Sherry- und Weißweinessig) und etwas Worcestershiresauce baden, das nimmt ihnen die Schärfe und das arg "Zwiebelige". Fertig in etwa 15 Minuten (in der Marinierzeit kann man ja schonmal den Tisch decken) und schon kann gegessen werden.

Avocado mit Zwiebelvinaigrette


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Avocado mit Zwiebelvinaigrette
Kategorien: Vorspeise, Avocado, Salat
Menge: 4 Portionen

Zutaten

2klein.Rote Zwiebeln
3Essl.Weissweinessig (K Weißweinessig/Sherryessig)
Salz
Zucker
Schwarzer Pfeffer
1Teel.Worcestershiresauce
5Essl.Oel
2Avocados a 350 g

Quelle

nach essen & trinken
Kochen mit Obst und
Gemuese
erfasst von Petra
Holzapfel

Zubereitung

Die Zwiebeln pellen, sehr fein wuerfeln und mit Essig, Salz, Pfeffer, ein bisschen Zucker und Worcestershiresauce marinieren. Nach etwa 10 Minuten das Öl unterschlagen.
Avocado schaelen, laengs halbieren und den Stein herausloesen. Avocado quer in Scheiben schneiden und auf eine Platte legen. Die Vinaigrette sofort gleichmaessig ueber die Scheiben verteilen. Mit schwarzem Pfeffer ueberstreuen und 5-10 Minuten durchziehen lassen.

K: Schnell gemacht und so lecker. Für Fleischesser schön dazu: ein paar Scheiben geräucherter Schinken oder Würfelchen Katenschinken.
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Montag, März 03, 2014

Unterwegs in Sommerhausen: Café Schatztruhe

Wer nach einem netten Ort für den Sonntagsspaziergang sucht und sich zufällig in der Würzburger Gegend befindet, dem kann ich Sommerhausen nur ans Herz legen. Ein sehr überschaubarer Ort mit zig Türmchen, Weingütern, vielen kleinen Fachwerkhäusern und verwinkelten Gassen. In den Fenstern kann man die Kunst der ansässigen Kunsthandwerker (besonders gut hat mir der Blick in die Fenster des Werkraums gefallen) betrachten, man kann das kleinste Theater Deutschlands, das Torturmtheater besuchen oder man dehnt den Spaziergang auf die Weinberge aus..

Sonntag nachmittag in der Nebensaison wird man hier auch nicht gerade vom Touristenansturm überrannt ;). Das dürfte im Sommer allerdings anders aussehen.




Es locken auch zahlreiche nett aussehende Gaststätten und sogar ein Edelrestaurant mit Stern - unser Hunger verlangte allerdings "nur" nach einem Cafébesuch. Und so landeten wir im Caféhaus Schatztruhe. Nicht ganz zufällig, ein Begleiter schwärmte schon den ganzen Tag von den Kuchen dort.

Das Café ist ein echtes "Oma-Café", verwinkelt, zahlreiche Zimmer in Erdgeschoss und 1. Stock mit gemütlichen Sesseln, einem Kamin und einem ganzen Regal voller Tassen für die Stammgäste.

Hinter der Theke locken zahlreiche (wirklich viele) Kuchen und Torten, man holt sich die Leckerei gleich selbst ab und lässt es sich dann schmecken. Wir hatten alle verschiedene Kuchen/Torten und jede war köstlich - ein Cafébesuch ist also durchaus zu empfehlen. Achja, mitnehmen kann man die Prachtstücke natürlich auch.




Mehr und schönere Bilder von innen gibt es hier auf dem Blog von HaseundFlo. Ansonsten - einfach selber mal vorbeigucken, lohnt sich.

Caféhaus Schatztruhe
Hauptstraße 9 (am Kirchplatz)
97286 Sommerhausen
Tel +49(9333)1551


Öffnungszeiten:
Jan-März
Do-Sa 11.30-18 Uhr
So 13-18 Uhr
April-Dez
Mo, Mi-Sa 11.30-18 Uhr
So 13-18 Uhr
Dienstag Ruhetag


Im Sommer gibt es auch draußen Plätze

Montag, Februar 17, 2014

Gebratene Schupfnudeln mit Kraut

Am Wochenende war ich in Regensburg und hatte dort einen herrlichen Sonnentag. Sogar im Biergarten konnten wir sitzen. Neben einem Radler gabs süße Schupfnudeln mit Vanilleeis. Leider etranken sie etwas im Öl, erinnerten mich aber daran, dass ich unbedingt mal Schupfnudeln selber machen wollte.

Schupfnudeln heißen auch Fingernudeln oder Bubespitzle (vermutlich eher im Schwäbischen) und sind eine süddeutsche "Nudel"art aus Kartoffeln und etwas Mehl. Die Variante aus dem Kühlregal schmeckt gern mal wie Gummiente, aber selbstgemachte ess ich sehr gern. Ist aber mit etwas Aufwand verbunden, deshalb hab ichs vermutlich noch nie gemacht.
Schupfnudeln mit Kraut gibt es im Bayerischen oft auf Volksfesten, Weihnachtsmärkten oder Mittelaltermärkten aus großen Schwenkpfannen, da hol ich mir dann meine Dosis.

Jetzt aber selbstgemacht! Fürs Rezept habe ich mir Stevan Pauls Deutschland vegetarisch* ausgesucht und habe nicht allzuviel verändert. Ich habe das ganze Rezept gemacht, die Krautmenge allerdings verdoppelt. Außerdem habe ich das Sauerkraut noch mit Wacholderbeeren gewürzt und einen gestiftelten Apfel untergemischt. So bleibt auch noch was für morgen zum Essen übrig.


Die Schupfnudeln habe ich nach dem Sieden in eine Box in den Kühlschrank gepackt, ich denke, so sollten sie sich die nächsten Tage nochmal frisch braten lassen.
Beim Schupfnudeln wird man schnell geübter, ein Bild meiner ersten Versuche erspar ich euch hier. Ich sag nur Wurstfinger.. im Buch wird vorgeschlagen, etwa haselnussgroße Teigmengen zu schupfen, das sieht dann auch am besten aus. Meine Versuche lange Teigrollen zu machen und diese dann in Stücke zu schneiden und dann zu rollen schlugen auch eher fehl.

Im Buch serviert man noch etwas saure Sahne mit Schnittlauch dazu, hab ich so noch nie gesehen, passt aber sehr gut.

Man ist dann schon eine Weile beschäftigt, definitv nichts, was ich hungrig am Feierabend machen möchte ;). Aber für Sonntags (oder einen freien Montag) durchaus geeignet!

Gebratene Schupfnudeln mit Kraut



==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratene Schupfnudeln mit Kraut
Kategorien: Vegetarisch, Kartoffel, Sauerkraut, Winter
Menge: 4 Portionen

Zutaten

H SCHUPFNUDELN
1kgMehlig kochende Kartoffeln
Salz
120GrammMehl (Typ 405)
50GrammWeizengrieß
20GrammSpeisestärke
1Ei (M)
Mehl für die Arbeitsfläche
Grieß für die Arbeitsfläche
Öl für das Blech
H KRAUT
1Zwiebel
250GrammSauerkraut
1Messersp.Kümmelsaat
3Wacholderbeeren
6Essl.Sonnenblumenöl
1Essl.Zucker
50mlWeißwein
100mlApfelsaft
1/2Apfel
Salz
Pfeffer
5ZweigeMajoran (K: hatte ich nicht)
H SAURE SAHNE
150mlSaure Sahne
1/2BundSchnittlauch

Quelle

nach Stevan Paul, Katharina Seiser - Deutschland
vegetarisch
Erfasst *RK* 17.02.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Für die Schupfnudeln:
Kartoffeln mit Schale kochen, etwas ausdampfen lassen, noch warm schälen und fein stampfen / durch eine Kartoffelpresse drücken. Auskühlen lassen.

Währenddessen das Kraut machen:
Zwiebel in Streifen schneiden, ggf. Sauerkraut durchhacken. Wacholderbeeren und Kümmel im Mörser anstoßen. Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebel, sowie bald darauf das Sauerkraut andünsten. Gewürze zugeben und schmoren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. 1 EL Zucker zugeben und mit Weißwein ablöschen, verkochen lassen, das Kraut darf ruhig etwas bräunen. Apfel in feine Stifte schneiden und zusammen mit dem Apfelsaft unter das Kraut geben. Apfelsaft einkochen lassen, bis das Kraut zu bräunen beginnt. Salzen, pfeffern und zur Seite stellen.

Für den Dip:
Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mit saurer Sahne verrühren, salzen und pfeffern.

Für die Schupfnudeln:
Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
Grieß, Stärke und Mehl mischen. Ei verkleppern und unter die abgekühlten Kartoffeln rühren, leicht salzen, Mehlmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Nicht zu lange stehen lassen, sonst verliert der Teig Bindung. Haselnussgroße Teigstücke abstechen (Haselnussgroß wird wirklich schöner!) und zwischen den Händen zu Schupfnudeln rollen, anschließend in etwas Mehl/ Grießmischung auf der Arbeitsfläche wälzen.

Portionsweise in siedendem Salzwasser für etwa 2-3 Minuten garen. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem geölten Backblech ausdampfen lassen.
4 EL Öl in einer großen, beschichteten Pfanne erhitzen, Schupfnudeln darin goldbraun braten. Kraut zugeben und etwa 2 Minuten weiter braten. Majoranblättchen abzupfen und unterrühren, salzen und pfeffern. Mit der sauren Sahne servieren.

K: Wacholder und Apfel sind von mir, schmeckt schön würzig. Krautmenge verdoppelt, ich mag Sauerkraut. Die noch nicht gebratenen Schupfnudeln lassen sich gekühlt auch ein bisschen aufheben und z.B. am nächsten Tag nochmal aufbraten. Der Teig lässt ich in kleinen Portionen besser verarbeiten (also wirklich eher haselnussgroß..), Kartoffeln pressen wäre besser als stampfen, so wird die Masse homogener. Schupfnudeln wirklich knusprig braten, bevor das Kraut dazukommt.
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Mittwoch, Februar 12, 2014

Kartoffelbrot nach Lutz Geißler

Herr Kochfrosch füttert ja fleißig seine Sauerteige, nun war es an der Zeit, auch mal wieder damit zu backen.

Er hat sich das Rezept für ein Kartoffelbrot aus Lutz Geißlers Brotbackbuch ausgesucht. Ein nur leicht verändertes Brot habe ich zusammen mit Mama schon mal gebacken (hier ihre Version), auch Micha von Grain de Sel war damals voll des Lobes.


Das Brot wirkt auf den ersten Blick etwas aufwändig, setzt man doch drei verschiedene Vorteige an, die jedoch alle schnell zusammengerührt sind:
- ein Brühstück aus Brotbröseln (bei uns eine Mischung gesammelter alter Brotscheiben, die wir dann im Braun Multiquick zerkleinert haben)
- den Roggensauerteig (Sauerteigstarter am besten am Vorvorabend nochmal frisch füttern, damit er schön aktiv ist)
- Poolish
Dazu kommen dann noch gekochte Kartoffeln in den Hauptteig.

Die tatsächliche Arbeitszeit hält sich dann aber in Grenzen, mind. einen Tag Vorlauf sollte man sich jedoch nehmen.

Heute roch es dann ganz verführerisch - stolz präsentierte mir der Herr des Hauses den duftenden Leib. Wir haben leider nur einen länglichen Gärkorb, daher gibt es hier eben eine etwas andere Form, als in Blogs und Buch zu sehen war.

Dann, Spannung beim Anschneiden - krachige Kruste, aromatische, saftige Krume. Köstlich. Durch die Kartoffeln im Teig bleibt das Brot über Tage frisch und saftig. Wenn es denn die Tage überlebt..


Modifikationen:
- Butter statt Schmalz
- Weizenvollkorn und Weizenmehl Typ 550 im Verhältnis 1:1 statt Weizenmehl Typ 1050
alles weitere steht direkt im Rezept.

Nachbacken kann ich nur empfehlen. Herrlich pur mit Butter, zu frischem Obadzn und Radieschen, aber auch zu Marmeladen..

Kartoffelbrot aus dem Brotbackbuch




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kartoffelbrot
Kategorien: Brot
Menge: 1 Rezept

Zutaten

H VORTEIG (POOLISH)
100GrammWeizenvollkornmehl
100GrammWasser
0,1GrammFrischhefe
H ROGGENSAUERTEIG
135GrammRoggenvollkornmehl
135GrammWasser
13GrammAnstellgut vom Roggensauer
H QUELLSTÜCK
40GrammGetrocknetes Brot (Marc: vor allem Schwarzbrot)
75GrammWasser
H HAUPTTEIG
Vorteig
Roggensauerteig
Quellstück
200GrammMehlig kochende Kartoffeln
-- (gekocht/gepellt: 150 g)
65GrammRoggenmehl Type 1150
350GrammWeizenmehl Type 1050
-- (Marc: 175 g Weizenvollkornmehl und
-- 175 g Weizenmehl Type 550)
120GrammWasser
8GrammFrischhefe
18GrammSalz
10GrammSchweineschmalz (Marc: Butter)

Quelle

Das Brotbackbuch von Lutz Geißler (2013)
Erfasst *RK* 11.02.2014 von
Marc von Gernler

Zubereitung

Die Vorteig- und Sauerteigzutaten (Marc: Roggensauer zwei Tage vor dem Backen neu gefüttert) jeweils mit einem Löffel verrühren und ca. 20 Stunden bei 20-22°C reifen lassen. Der Reifezustand ist erreicht, wenn sich das Volumen mindestens verdoppelt hat und die Teige zahlreiche Blasen an der Oberfläche zeigen. Der Sauerteig sollte mild-säuerlich, der Vorteig fruchtig-herb riechen.
Das getrocknete Altbrot mit einem Mörser oder der Küchenmaschine zerstoßen bzw. aufmahlen (<1mm). (Marc: etwas mehr als die benötigte Menge Altbrot zerbrochen, im Mixer lang zerkleinert, dann 40 g mit einem passenden Sieb herausgesiebt). Mit Wasser mischen und mindestens 5 Stunden (Marc: über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank bei unter 10°C quellen lassen.
Ca. 200 g rohe Kartoffeln mit Schale weich kochen und pellen. Abkühlen lassen und anschließend mit einer Gabel zu Brei zerdrücken.

Für den Hauptteig den Vorteig, den Roggensauerteig und das Quellstück zusammen mit den übrigen Zutaten in die Knetschüssel geben. (Marc: Mangels Weizenmehl Type 1050 habe ich Vollkornmehl und Type 550 im Verhältnis 1:1 verwendet). 5 Minuten auf niedrigster Stufe vermengen und weitere 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Der Teig wird in den ersten Knetminuten relativ trocken erscheinen. Erst später macht sich das in den Kartoffeln gebundene Wasser auch in der Teigkonsistenz bemerkbar. Der Teig sollte zusammenhängend-straff, aber dennoch etwas klebend-zäh sein. (Marc: Anfangs war der Teig trocken, dann zäh, dann löste er sich von der Rührschüssel, und gegen Ende hin war er wieder klebrig).

Den Teig in einer Schüssel abgedeckt 1 Stunde bei ca. 24°C gehen lassen.

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche rundwirken und mit Schluss nach oben in den ebenfalls bemehlten Gärkorb setzen. (Marc: Wir haben nur einen länglichen Gärkorb für 500-1500g Teig, der aber gut funktioniert hat)

45 Minuten abgedeckt zur Gare bei 24°C stellen. (Marc: Knappe Gare bis Vollgare)

Den Teigling mit Schluss nach unten auf Backpapier oder einen mit Grieß bestreuten Brotschieber (hier: mit Grieß bestreutes Schneidbrett aus Holz) stürzen. Das überschüssige Mehl mit der Hand auf dem Teigling verstreichen. Mit einem scharfen Messer und gerader Klinge über Kreuz ca. 2cm tief einschneiden. Anschließend den Teigling zwischen den entstandenen Vierteln des Kreuzschnittes maximal 5 mm tief von oben nach unten auf einer länge von etwa 5 cm einschneiden.

Sofort in den kräftig vorgeheizten Ofen geben und bei 250°C 1 Stunde lang mit Schwaden tiefbraun backen. (Marc: Erzeugung des Schwaden: Zweites Backblech auf unterster Schiene mit kochendem Wasser 10 min vor dem Backen in den vorgeheizten Ofen gegeben). Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, um den Schwaden abzulassen. (Marc: Dabei zweites Backblech entfernen). Gleichzeitig die Temperatur auf 190°C senken. Während der letzten 10 Minuten die Temperatur auf 230°C erhöhen und für eine rösche Kruste die Ofentür einen Spalt breit geöffnet lassen.

Das Brot vor dem Verzehr unbedeckt auf einem Gitterrost vollständig abkühlen lassen.

Benötigte Zeit: 30 min Vorbereitung, 20 h Gehenlassen, 30 min Zubereitung, 3,5 h Gare und Backzeit.
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Dienstag, Februar 11, 2014

Dattelkonfekt

Zum vergangenen Tapas- und Mezzegelage wollte ich auch gern wieder eine kleine Süßigkeit für hinterher mitbringen und habe mich beim Durchblättern des Buchs Mezze: Ein magischer Genuss* in das hübsche Dattelkonfekt verguckt.

Kleine Kügelchen aus Dattelpaste, Walnüssen und Aprikosen, gewältz in Walnuss-Zuckermischung - so der Plan.
Dattelpaste sollte man in türkischen Lebensmittelläden bekommen, meine war aus der "Orient"-Abteilung eines Supermarkts und im Glas, von der Konsistenz her eher wabbelig und ziemlich süß. Internetrecherche ergab, dass es Dattelpaste auch fester, im Block gibt und solche sollte man für das Rezept auch verwenden, wenn es irgendwie möglich ist.

Die Paste wird in Orangen- und Zitronensaft geschmolzen, dann kommen Amarettinibrösel, Kardamom, Walnüsse und getrocknete Aprikosenwürfelchen dazu. Das soll dann eigentlich eine formbare Masse ergeben.. bei mir war es einfach nur klebrig. Auch die Zugabe von mehr Amarettinibröseln half da nicht viel weiter. Es ließ sich zwar mit Mühe ein Kügelchen formen, die Wälzmischung wurde aber sofort aufgesaugt.

Also habe ich noch 3-4 Scheiben Zwieback zerhäckselt, die Brösel unter die Masse gemischt und eine Nacht im Kühlschrank stehen lassen. Am nächsten Tag ließen sich mit feuchten Händen Bällchen formen, die Wälzmasse hält einigermaßen, aber auch hier sind die Kugeln schon noch ziemlich weich.


Geschmacklich sind sie - wie zu erwarten - ziemlich süß. Die Kombination aus Dattel-Amarettini-Karamom schmeckt toll nach Orient und passt hervorragend zu einem Glas türkischen Mokka. Wer auf arabische Süßigkeiten steht - nachmachen. Wer keine feste Dattelpaste im Block bekommt, sollte evtl. die Flüssigkeit um die Hälfte reduzieren, vielleicht hilft das der Festigkeit etwas besser. Gerade nochmal dem Murks entkommen!

Angeblich hält sich das Konfekt für einige Tage in einer Blechdose - bei meinem Feuchtgehalt wär ich etwas vorsichtig, aber da ich gerade mal 5 Kügelchen vom Essen zurückbrachte ist große Lagerhaltung hier sowieso nicht angesagt ;).

Dattelkonfekt


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Dattelkonfekt
Kategorien: Nachtisch, Mezze, Vegan, Orient
Menge: 50 bis 70 St.

Zutaten

1Unbehandelte Zitrone
90mlOrangensaft
250GrammDattelpaste (möglichst feste Paste!)
1Teel.Gemahlener Kardamom
100GrammGetrocknete feste Aprikosen
80GrammAmarettini (K: ca. 20 g mehr)
150GrammWalnusskerne
3Essl.Grober brauner Zucker

Quelle

Bettina Matthaei, Mohamad Salameh - Mezze, ein magischer
Genuss
Erfasst *RK* 10.02.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Die Zitrone heiß waschen, trockenreiben, die Schale fein abreiben und 2 TL Saft auspressen.
Orangen- mit Zitronensaft aufkochen. Die Dattelpaste klein schneiden und im Orangensaft bei mittlerer Hitze schmelzen, dabei öfter umrühren. Die Mischung abkühlen lassen. Die Zitronenschale und das Kardamom unterrühren.

Die Aprikosen sehr fein würfeln. Die Amarettini im Blitzhacker zu Krümeln verarbeiten. 50 g Walnusskerne grob hacken. Den Rest fein mahlen und die Hälfte beiseite stellen.
Alles bis auf die Hälfte der beiseite gestellten Nüsse gründlich miteinander vermischen und ca. 30 Min. ruhen lassen. Mit einem Teelöffel kleine Mengen abstechen und diese zu Kugeln formen (ca. 2,5 cm Ø). Die Menge ergibt ca. 70 Stück.  (K: Meine Kugeln waren etwas größer, ergab ca. 50 St.)

Die übrigen gemahlenen Walnüsse mit Zucker mischen. Die Kugeln darin wälzen.
Das Konfekt in einer Blechdose zwischen Schichten von Pergamentpapier aufbewahren.

K: Geschmacklich sehr süße, aber leckere Kugeln - schön zu türkischem Mokka!

Meine Masse war aber sehr weich und ließ sich kaum zu Kugeln formen, bzw ließ sie sich kaum als Kugel anfassen. Ich habe dann zusätzlich Amarettinibrösel, sowie 3 zerhackte Zwiebackscheiben in Form von Bröseln unter die Masse gemischt und sie anschließend im Kühlschrank über Nacht stehen lassen. Danach ließen sich Kugeln formen, diese absorbieren allerdings die Wälzmischung wieder ziemlich schnell und sind immer noch ziemlich weich.
- man sollte also unbedingt möglichst feste Dattelpaste (mögl. im Block) verwenden. Meine Paste war von wabbeliger Konsistenz aus dem Glas, die ist scheinbar nicht so gut geeignet - in diesem Fall unbedingt Saftmenge reduzieren, evtl. auf die Hälfte!
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*die Links sind Amazon Affiliate Links - wenn ihr über diesen Link bestellt, bekomme ich eine kleine Provision, die in neue Kochbücher fließt. Ich erfahre, was gekauft wird, aber nicht von wem.

Montag, Februar 10, 2014

Schon wieder Mezze: Rote Bete-Granatapfel-Salat und Bohnen-Artischockenpüree

Alle, die mit der orientalischen Küche nichts am Hut haben müsen nochmal ein bisschen stark sein und die Zähne zusammen beißen.
 
Wir haben uns unbloggenderweise die letzten beiden Wochen vom Mezze-Essen "erholt" und daher sprach so rein gar nichts gegen eine Neuauflauge. Diesmal mit anderen Freunden (der altbekannten Tapasrunde, siehe auch Tapas I und II) und an anderem Ort, aber wieder mit leckerem Futter unter dem groben Thema Mezze/Tapas. Noch viel stressfreier - jeder bringt 2-3 Sachen mit, wir stellen alles zusammen auf den Tisch und haben eine schöne Zeit.

Ein absoluter Favourit für solche Gelegenheiten ist der Rote Bete-Granatapfelsalat aus dem letztens schon erwähnten Mezze: Ein magischer Genuss*. Er lässt sich super am Abend vorbereiten (Rote Bete marinieren, Nüsse rösten, Granatapfelkerne entkernen (ich mach das immer nach dieser unter-Wasser-Methode) und am nächsten Tag einfach alles zusammen werfen. Der Salat hält sich ohne Kühlung und schmeckt sogar nach mehreren Tagen noch gut.
Das erdig-süße Aroma von roter Bete in Kombination mit knackigen Walnüssen und knurpsigen, frisch säuerlichen Granatapfelkernen ist eine Wucht. Überzeugt regelmäßig sogar Rote-Bete-Verächter. Daumen hoch!



Zweites Mitbringsel der Marke stressfrei war ein Dip aus eingelegten Artischockenherzen und weißen Bohnen aus Täglich vegetarisch* (das Buch habe ich hier schonmal länger vorgestellt). Hört sich nach nicht so viel an, sieht auch nicht nach so viel aus, ergibt aber ein sehr aromatisches Püree, das sowohl warm als auch kalt schmeckt. Pur, mit Brot, mit Gemüsesticks und ganz hervorragend in Kombination mit pikanter Salsa.


Dritter im Bunde war Paules Couscoussalat, den ich hier schon verbloggt habe. Ebenfalls ein heißer Kandidat für gut vorzubereitenden Salat (am Tag der Party einfach noch Rucola und Petersilie drunterheben, der Rest zieht über Nacht).

Der gedeckte Tisch war dann auch sehr schön anzusehen (auch wenn man dies in den Lichtverhältnissen vielleicht nicht ganz so gut erkennt..) und alles war köstlich.


Neben den oben erwähnten Gerichten gab es:
- Wintergemüse mit Couscous nach Herrn Ottolenghi
- Rotkohlquiche
- Kartoffeltortilla mit Paprika aus dem Ofen
- scharfe Salsa
- Oliventapenade

(sobald ich die Rezepte von den anderen bekomme, werde ich sie hier auch erwähnen/verlinken)

Wir ließen es uns also gut gehen und letzte Reste wurden dann abends nach dem Spaziergang und vor der nächsten Spielerunde noch zusammen vernichtet, so dass ich genau 5 Kügelchen Dattelkonfekt wieder nach Hause nehmen konnte... dafür gibts das Rezept dann morgen. Also - viel Spaß beim Nachkochen und zusammen essen!

Die Rezepte:
==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rote-Bete-Granatapfel-Salat
Kategorien: Mezze, Vorspeise, Salat, Buffet, Früchte
Menge: 4 Portionen

Zutaten

1Essl.Limettensaft
2Essl.Granatapfelsirup
2Essl.Olivenöl
2Teel.Brauner Zucker
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
300GrammRote Bete (vorgekochte aus der Folie)
1BundThymian
50GrammWalnusskerne
1Granatapfel

Quelle

Bettina Matthaei
Mohamad Salameh
Mezze - ein Genuss
Erfasst *RK* 19.12.2010 von
Petra Holzapfel

Zubereitung

Aus Limettensaft, Granatapfelsirup, Olivenöl, Zucker, Salz und Pfeffer eine Sauce rühren. Die Roten Beten in kleine Würfel schneiden (ca. 6 mm). Mit der Sauce mischen und 1-2 Std. kalt stellen, dabei öfter umrühren.
Thymian abspülen und trockenschütteln. Einige kleine Zweige beiseite legen. Die restlichen Blättchen abstreifen und hacken. Walnusskerne trocken rösten und grob hacken. Granatapfel öffnen und die Kerne herauslösen. Rote Bete mit Thymian und Walnüssen mischen. Mit den Granatapfelkernen bestreuen. Mit Thymianzweigen dekorieren.
Zubereitungszeit: 30 Min. Marinierzeit: ca. 2 Std. Pro Portion ca. 190 kcal

Anmerkung Petra: der Salat kann gerne auch etwas länger marinieren. Schön frisch, sieht hübsch aus.

Kathi: Sieht toll aus und schmeckt super - auch noch nach Tagen! Rote Bete mit Dressing schon am Vorabend zubereitet, den Rest am nächsten Tag dazu - abends auf der Party sah alles immer noch schön aus, die Walnüsse werden nicht so schnell rot.
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==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Artischocken-Weisse Bohnen-Dip
Kategorien: Dip, Vegetarisch, Tapas, Mezze, Picknick
Menge: 4 bis 6 Portionen

Zutaten

200GrammArtischockenherzen in Öl (K: bei mir waren noch
-- ein paar Paprikastreifen mit eingelegt,
-- störte nicht)
2Essl.Olivenöl
1klein.Zwiebel
3Knoblauchzehen
EinigeZweige Oregano (K: Thymian, Oregano hatte ich
-- nicht)
400GrammCannellinibohnen aus der Dose, abgespült und
-- abgetropft (K: Dose mit Abtropfgewicht 480 g)
1/2Zitrone, Saft davon
1/2Teel.Chiliflocken (K: Pul Biber)
2Essl.Joghurt
Salz
Pfeffer
H OPTIONAL
25GrammGeröstete Walnüsse (K: weggelassen, da restliche
-- Sachen schon sehr walnusslastig)

Quelle

Hugh Fearnley-Whittingstall, Täglich vegetarisch
Erfasst *RK* 10.02.2014 von
Kathi Holzapfel

Zubereitung

Artischockenherzen abtropfen lassen, dabei das Öl auffangen. Grob hacken.
Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. 1 EL des aufgefangenen Würzöls in einer Pfanne erwärmen und die Zwiebel darin langsam weich und glasig dünsten. Knoblauch zufügen und einige Minuten mitbraten. Die Bohnen und die Artischocken zugeben und erwärmen. Thymian- bzw. Oreganoblättchen von den Zweigen streifen und fein hacken, unter die Bohnen rühren. Salzen und pfeffern.
Die Artischocken-Bohnen-Mischung in ein Gefäß geben und zusammen mit Zitronensaft und Joghurt mit dem Pürierstrab cremig pürieren (evtl. noch etwas Öl zugeben, je nach gewünschter Konsistenz). Mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.
Vor dem Servieren etwas Olivenöl darübergeben und ggf. mit gerösteten Walnüssen servieren. Schmeckt sowohl warm als auch kalt.

K: Lässt sich sehr gut vorbereiten. Das Püree wird schön cremig und schmeckt herhaft-gut. Zu Brot oder Gemüserohkost. Schöne Ergänzung auf dem Mezze/Tapastisch.
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